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Mit einer Kreditkarte auf Guthabenbasis sicher umgehen

Mit einer Kreditkarte können manche Menschen nicht umgehen, sie verlieren den Überblick über ihre Finanzen. Zur Vermeidung dieses Problems, aber auch zur Verringerung der Kosten, dient eine Guthabenkarte.

kreditkarte auf guthabenbasis
© Alexander Klaus / http://www.pixelio.de
Eine Karte, die auf Guthabenbasis funktioniert, ist im eigentlichen Sinne keine Kreditkarte, denn man erhält keinen Kredit, den man nach dem Einkauf begleichen müsste. Man lädt ein Guthaben auf das Kartenkonto, um dieses im Laufe der Zeit zu verbrauchen. Ähnlich wie bei einer Prepaidkarte fürs Handy kann man hier keine Schulden machen. Sobald das Kartenkonto leer ist, kann die Kreditkarte nicht mehr genutzt werden.

Der Vorteil einer solchen Karte ist, dass man seine Finanzen besser im Überblick behält. Es gibt viele Menschen, die von der Einfachheit einer Kreditkarte dazu verführt werden, mehr Geld auszugeben, als sie haben. Um zu verhindern, dass die Schulden sich auftürmen und unbezahlbar werden, kann man mit der Guthabenkarte verhindern, dass spontane Käufe getätigt werden, die man sich eigentlich nicht leisten könnte. Wer einmal ein solches Problem hatte, wird auch Schwierigkeiten haben, eine weitere Kreditkarte zu erhalten. Die Guthabenkarte können dagegen auch Menschen erhalten, die eine schlechte Bonität haben, mit der keine Bank einen Kredit bewilligen würde. Gerade weil immer mehr junge Menschen, die den Umgang mit Geld noch nicht gelernt haben, auf Kreditkarten angewiesen sind, um zum Beispiel im Internet Computerspiele oder andere Waren zu bestellen, stellen die Guthabenkarten eine sichere Alternative dar. Im Internet gibt es viele Geschäfte, die ihre Waren nur gegen Bezahlung mit Kreditkarte verkaufen. Die Bezahlweise mit der Guthabenkarte stellt für die Geschäfte das gleiche geringe Risiko dar wie mit der herkömmlichen Kreditkarte. Die Karten sind also gleichwertig. Meist verfügen sie auch über eines der beiden wichtigsten Kreditkartenlogos, mit denen die Karten weltweit akzeptiert werden.

Für den Kunden hat die Guthabenkarte aber noch weitere Vorteile. Bei der Kreditkarte fallen in der Regel hohe Gebühren an, mit denen das Kreditinstitut seinen Service finanziert. Auch müssen Zinsen für die ausstehenden Raten bezahlt werden. Solche Gebühren zahlt man bei der Guthabenkarte nicht. Dafür muss man allerdings auf die Zinsen für das aufgeladene Guthaben verzichten. Je nachdem, wie viel man mit seiner Karte bezahlen möchte, und wie hoch das auf dem Kartenkonto liegende Guthaben ist, kann es sein, dass die gebührenfinanzierte Kreditkarte günstiger ist. Die Sicherheit der Guthabenkarte scheint allerdings auch höher als die der herkömmlichen Kreditkarte. Wenn zum Beispiel im Urlaub die Karte gestohlen wird, kann höchstens der aufgeladene Betrag abgehoben werden. Die meisten Kreditinstitute sind allerdings so kundenfreundlich eingestellt, dass im Zweifel zugunsten der Kunden entschieden wird. Wer einen Diebstahl rechtzeitig meldet, erhält sein Geld in der Regel zurück. Auch bei Betrugsfällen im Internet kann man mit der Guthabenkarte auf Nummer sicher gehen. Hier wird ein Diebstahl oft nicht bemerkt, weil es dabei nur um die Kartendaten geht, die jemand ausspioniert hat.

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