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    Schweizer Franken gehören zu den stabilsten Währungen

    Der Schweizer Franken ist nicht nur alleinige Währung der Schweiz, sondern, was vielleicht nicht allgemein bekannt ist, auch Währung von Liechtenstein.

    Unterteilt wird der Schweizer Franken in 100 Rappen. Das Währungszeichen des Franken ist SFr. oder einfach nur Fr. Vor dem Franken war der Gulden das Zahlungsmittel der Schweizer, der in Batzen, Groschen, Kreuzer, Pfennige und Heller unterteilt wurde. Zudem gab es noch weitere Währungen neben dieser Hauptwährung.

    Nachdem der Franken in der Schweiz eingeführt wurde, wurde er 1924 auch offizielles Zahlungsmittel im Herzogtum Liechtenstein. Obgleich der Schweizer Franken seit Jahrzehnten auch Währung von Liechtenstein war, kam es erst im Jahr 1980 zu einem Währungsvertrag zwischen der Schweiz und dem Herzogtum Liechtenstein.

    In der Schweiz werden heute acht verschiedene Münzen geprägt. Es gibt Münzen zu einem und fünf Rappen, 10 und 20 Rappen, dann zu einem halben Franken, einem Franken, zwei Franken und fünf Franken. Die Münzen bestehen größtenteils aus Kupfernickel, nur die 1-Rappen-Münze, die heutzutage als Zahlungsmittel kaum noch vorkommt und ab dem Jahr 2007 außer Kurs gesetzt wird, besteht aus Bronze und die 5-Rappen-Münze aus Aluminiumbronze. Als Landesbezeichnung ist auf die Münzen nicht Schweiz geprägt, sondern stets Helvetia, der lateinische Name für Schweiz.

    Die 2-Franken-Münzen werden seit 1874 unverändert in dem gleichen Motiv geprägt.

    Selbstverständlich werden in der Schweiz auch Sondermünzen geprägt, die jährlich herausgegeben werden. Es werden Sondermünzen hergestellt zu 10 Franken, 20 Franken und 50 Franken. Auch Liechtenstein darf nach Abschluss des Währungsvertrages Münzen prägen. Das schließt auch das Prägen von Sondermünzen ein, die als Zahlungsmittel jedoch nur in Liechtenstein anerkannt sind.

    Es gibt in der Schweiz sechs verschiedene Banknoten, die letzte Serie wurde im Jahr 1995 eingeführt. Die Banknoten gibt es zu den Nennwerten 10 Franken, 20 Franken und 50 Franken sowie 100, 200 und 1000 Franken. Sie zeigen Portraits wie das von Le Corbusier (10-Franken-Note) oder Jacob Burckhardt (1000-Franken-Note). Interessanterweise gibt es eine geheime siebte Banknotenserie, die als Reserveserie dient. Die Schweizer Öffentlichkeit ist über Aussehen und Werte der Noten nicht informiert. Die Reserveserie kommt in dem Fall zum Einsatz, wenn die derzeitigen Banknoten in großem Stil gefälscht werden sollten. Liechtenstein darf im Gegensatz zu eigenen Münzen keine eigenen Banknoten herausgeben. Heute gilt der Schweizer Franken als eine der stabilsten Währungen der Welt.

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