Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

Kfz Besteuerung bemisst sich jetzt nach CO2-Ausstoß

Seit in den 1980er-Jahren der Schadstoffausstoß erstmals eine Rolle bei der Kfz Besteuerung spielte, werden die Tarife immer wieder verändert, um dem technischen Fortschritt auch steuerlich zu fördern.

Ursprünglich war es für jeden Fahrzeugbesitzer unkompliziert, die Kfz Besteuerung für sein Fahrzeug zu ermitteln. Die Steuer war mit einem bestimmten Betrag pro einhundert Kubikzentimeter Hubraum für Krafträder, Kleinkrafträder, Personenkraftwagen oder Lastkraftwagen festgelegt. Sonderfahrzeuge und Anhänger wurden mit einem pauschalen Satz besteuert. Seit es in den 1980er-Jahren die ersten Katalysatoren auf den Markt kamen und man zu der Erkenntnis gelangte, dass Diesel-Fahrzeuge einen weniger gefährlichen Schadstoffausstoß hatten, kam es zu ersten Einschränkungen dieser Regelung. Im Laufe der letzten Jahre entwickelte sich die Technik stetig fort, so dass Verbrennungsmotoren in ihrem Schadstoffverhalten inzwischen stark voneinander abweichen. Um diesen Abweichungen Rechnung zu tragen, wurden in den letzten Jahren einige Veränderungen in der Kfz Besteuerung vorgenommen.

Zum 1. Juli 2009 kam es zu einer erneuten Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes, mit der eine grundlegende Veränderung bei der Kfz Besteuerung eingeführt wurde. Die neue Kfz-Steuer ist nun am CO2-Ausstoß der Fahrzeuge orientiert. Da den Finanzämtern bisher keine eindeutigen Angaben über den CO2-Ausstoß der bereits zugelassenen Fahrzeuge vorliegen, wird diese neue Steuer nur für solche Fahrzeuge berechnet, die nach dem 1. Juli 2009 erstmals zum Straßenverkehr zugelassen werden.

Die neue Kfz-Steuer setzt sich nun aus zwei Komponenten zusammen. Vorrangig wirkt sich der CO2-Ausstoß auf die Höhe der Steuer aus. Ein CO2-Ausstoß von bis zu 120 Gramm pro Kilometer ist von nun an von der Steuer befreit. Jedes Gramm an CO2, das darüber hinausgeht, wird mit zwei Euro besteuert. Da auch dem Hubraum der Fahrzeuge bei der Kfz Besteuerung weiter Rechnung getragen werden soll, fällt zusätzlich eine Steuer in Höhe von zwei Euro für jede angefangenen einhundert Kubikzentimeter Hubraum an, wenn es sich um ein Fahrzeug mit Fremdzündungsmotor handelt. Fahrzeuge mit Selbstzündungsmotor, also Diesel-Fahrzeuge, werden mit einer hubraumbezogenen Kfz-Steuer von 9,50 Euro pro einhundert Kubikzentimeter Hubraum besteuert. Die steuerfreie Komponente von 120 Gramm CO2 pro Kilometer reduziert sich zukünftig schrittweise jeweils für Fahrzeuge, die zu bestimmten Stichtagen zugelassen werden.

Die europäischen Abgasvorschriften spielen zukünftig keine Rolle mehr beim Kfz-Steuertarif.

Schreibe Deinen Kommentar

 

Kommentare

GaneshMK
11.11.11, 19:51
...und ohne Einfuhr keine Anmeldung fuer den lockeren TUV.
GaneshMK
11.11.11, 19:49
nett gemeiner Ratschlag aber...
Einfuhrzoll in Rumaenien zB. etwa 11.000€ :laugh::laugh::laugh: (kein Witz da Fzg. alt)

so ist das mit den Relikten aus laengst vergangenen Zeiten und den heutigen wirtschaftlich ausgerichteten Regularien...what to do.
roterBiker
11.11.11, 18:39
Im Ausland anmelden, die haben da lockere Vorschriften...:p
roterBiker
11.11.11, 18:38
dann mach mal den Vorschlag in Bärlin bei den Politischen Dienstwagen Nutzern...
frag die mal nach dem CO² Ausstoß ihrer Blechboxen...:cool:
roterBiker
11.11.11, 18:35
mein Golf ist 11 Jahre, jung.....für kurze Wegstrecken benutze ich 2 Beine.. ab 8 km das MTB mit 2 Pedalen, bei schönem Wetter das Motorrad und ca. 10000 km im Jahr das Golf Mobil...
zahle Biersteuer, Sektsteuer, KFZ Steuer, usw.. und Deutschland hat enorme Schulden :cry: