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Steuertricks

Viele Steuertricks sind legal und sparen viel Geld

Anwendung von legalen Steuertricks kann bares Geld bedeuten, wenn man es geschickt anstellt. Das Finanzamt erstattet so mehr Geld zurück, als oft vermutet. Viele Steuertricks sind trotz der negativen Wortbezeichnung völlig legal und gesetzlich erlaubt. Sie werden nur von vielen Steuerzahlern aus Unwissenheit nicht angewendet. Zu den legalen Steuertricks gehört zum Beispiel die Entfernungspauschale, die immer mit 30 Cent angesetzt werden kann, egal ob man mit dem Auto, mit der Bahn oder dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Außerdem das Arbeitszimmer, allerdings nur für die Berufstätigen, die mehr als 50% der Arbeit von Zuhause aus erledigen. Bewerbungskosten sind absetzbar, egal, ob man mit der Bewerbung erfolg hatte, oder nicht. Kosten, die auf Dienstreisen anfallen, werden auch steuerlich begünstigt. Selbst die Nachhilfestundenkosten der Kinder können per Steuertricks vom Finanzamt rückerstattet werden. Allerdings nur, wenn man aus beruflichen Gründen umziehen musste, und das Kind in eine neue Schule eingegliedert werden muss.

Aber es gibt auch Steuertricks, die nur vorsichtig angewendet werden sollten, da das Finanzamt hier Stichproben machen kann. Wer seine Werbungskosten erhöhen will, und aus diesem Grund die Entfernung von Wohnung zu Arbeitsplatz künstlich erhöht, der kann schnell Ärger bekommen. Denn auch Finanzamt Mitarbeiter haben Zugriff auf Routenplaner und können anhand der anzugebenden Adressen die Entfernung leicht überprüfen. Auch die Angabe der jährlich geleisteten Arbeitstage wird gerne überprüft. 220 Arbeitstage pro Jahr werden akzeptiert, liegt die Arbeitszeit deutlich höher, muss man den Urlaubsverzicht, oder die Wochenendarbeit nachweisen können. Ein Homeoffice kann nur angegeben und von der Steuer abgesetzt werden, wenn es wirklich existiert und auch für die jeweilige berufliche Tätigkeit genutzt wird. In der Regel muss die Arbeit von Zuhause Hieb und Stichfest gewährleistet und bewiesen werden können. Finanzbeamte können bei berechtigtem Zweifel sogar einen Nachweis vom angegebenen Arbeitgeber verlangen. Es ist also wichtig, auch bei der Arbeit mit Steuertricks vorsichtig umzugehen.

Mit dem alt bekannten Steuertrick, die für privat gekaufte Literatur und Medientechnik als Fachliteratur oder Arbeitsmaterial auf der dazugehörigen Kaufquittung auszeichnen zu lassen, kommt man mittlerweile nicht mehr weit. Das Finanzamt lässt bedingte Literatur durchgehen. Erzielt der Betrag aber Dimensionen, die schwer nachzuvollziehen sind, verlangt das Finanzamt den exakten Buchtitel auf den Kaufbelegen. Daher immer Obacht bei der Anwendung von Steuertricks und vor allem immer in Maßen. Am besten, man hält sich an die legalen Steuertricks und kann so alle Angaben jederzeit und ohne schlechtes Gewissen dem Finanzamt gegenüber offen darlegen.

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