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Hagelschaden – welche Reparatur ist richtig?

Verstärkt in den letzten Jahren bekommen auch Autofahrer die Klimaveränderung zu spüren. Plötzlich sinken die Temperaturen und es fallen wahre Eisbrocken vom Himmel und schon ist der Hagelschaden da.

Ist der Hagelschaden erst einmal da, stehen mittlerweile verschiedene Methoden zur Reparatur des Fahrzeugs zur Verfügung. Während früher die entstandenen Beulen ausgedrückt und großflächig angeschliffen wurden, um dann anschließend neu zu lackieren, hat man heute wesentlich verbesserte „Ausbeultechniken“ als noch vor ein paar Jahren. Denn erstens ist das aufwendige Schleifen und Lackieren wesentlich teurer und zweitens erleidet der Wagen einen erheblichen Verlust durch die Neulackierung.

Doch der Begriff „Ausbeulen“ trifft den Vorgang nicht ganz. Außerdem ist die Technik nicht so neu, denn bevor sie auf Hagelschäden angewendet wurde, arbeitete man bei den Autobauern schon seit Jahren innerhalb der Produktion mit dieser Methode. Zwar wird dem Hagelschaden nach wie vor mit Hebeln und Hammern zu Leibe gerückt, doch gleichzeitig kommt ein Heißkleber zum Einsatz, der die Beulen vorsichtig aus der Karosserie zieht. Dies kann zwar nicht an allen Stellen des Fahrzeugs praktiziert werden, jedoch bei den meisten. Diese Methode ist nicht nur wesentlich kostengünstiger, sondern vor allem auch deutlich umweltfreundlicher als das herkömmliche Verfahren. Doch durch die ständig zunehmenden Hagelschäden schießen auch dementsprechend neue Firmen aus dem Boden, die mit dieser neuen Technik auf den Markt drängen. Daher sollte man sich ausgiebig über das Know-how solcher Werkstätten informieren, bevor man sein Auto dort zur Reparatur bringt. Vieler dieser selbst ernannten Spezialisten haben gerade einmal einen Wochenendkurs in Sachen „Ausbeulen“ absolviert und manchmal ist dort der Schaden hinterher größer als vorher.

Auf der sicheren Seite ist man bei Serviceanbietern, die international mit Behebung dieser Schäden beschäftigt sind oder mit denen, die mit Automobilherstellern und Versicherungen zusammenarbeiten. Vor allem kleinere Firmen sparen häufig am teuren Spezialwerkzeug, das insbesondere bei Sonderlackierungen notwendig ist. Auch sollte der Sitz der Firma in Deutschland sein, damit eventuelle Garantieansprüche nicht im Ausland geltend gemacht werden müssen. Im Übrigen sollte man seinen Hagelschaden möglichst früh seiner Versicherung melden, denn häufig werden Sammelgutachten zu feststehenden Terminen durchgeführt, da ja meist Hunderte von Autos einer Region betroffen sind. Verpasst man diesen Termin, heißt es warten.