Mofaversicherung: Versicherungsschutz richtig wählen
Auch flotte Zweiräder wollen ordentlich versichert werden: Die Mofaversicherung ist als Haftpflichtversicherung für jeden Halter vorgeschrieben. Lohnt aber auch eine Kasko für das Mofa?
Flotte Roller sind heute aus dem Straßenverkehr kaum noch wegzudenken. Besonders in Großstädten wurde das motorisierte Zweirad als verkehrsgängiger Auto-Ersatz wieder entdeckt. Mit einem Motorroller bleibt garantiert keiner im Stau stecken. Auch die Anschaffungskosten und laufenden Versicherungsbeiträge sind besonders für junge Leute günstiger als beim Auto. Während klassische Mofas heute fast allerorts von den Straßen verschwunden sind, erlebt der günstige Motorroller eine Renaissance. Motorroller, die beliebten Fortbewegungsmittel aus Ländern wie Italien, bringen heute Großstädter sicher auf die Arbeit und Jugendliche unter 18 vom Dorf in die Stadt. Wer sich mit einem Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr bewegt, muss aber auch eine Versicherung abschließen: Die Mofaversicherung wird für Mofas, Motorroller und Mopeds angeboten.
Die Haftpflichtversicherung für Motorroller und Mofas deckt im Schadenfall die Ansprüche Dritter ab. Auch alle Autofahrer müssen aus diesem Grund zwingend eine Haftpflichtversicherung für ihr Fahrzeug abschließen. Ohne Versicherungskarte gibt es bei der örtlichen Behörde auch keine Zulassung. Das gleiche gilt für Mofas, Mopeds, Motorroller und natürlich auch „richtige“ Motorräder. Mit der Haftpflichtversicherung für das Mofa werden Vermögens-, Sach- und Personenschäden bis zu einer vereinbarten Höchstsumme abgedeckt. Haftpflichtversicherungen für Mofas sind in der Regel günstig.
Auf Wunsch kann die Mofa-Haftpflichtversicherung auch um einen Kaskoschutz erweitert werden. Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten hier aber lediglich Teilkasko-Modelle von 150 oder 300 Euro Selbstbehalt pro Schadenfall an. Versichert wird das Mofa mit der Teilkasko gegen Diebstahl, elementare Schäden wie Hagel, Überschwemmungen oder Brände. Eine Mofaversicherung mit Teilkasko lohnt sich besonders für wertige und neue Zweiräder. Auch alle, die keine Garage oder einen sicheren Platz zum Unterstellen für ihren Motorroller haben, sollten über den Abschluss einer zusätzlichen Teilkasko nachdenken: Wenn der Roller geklaut wird, zahlen Halter nur den Selbstbehalt aus eigener Tasche und können von dem Schadenersatz einen neuen Roller kaufen.
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