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Nur bestimmte Personen können sich privat versichern

Bei der Krankenversicherung sind die meisten Menschen gesetzlich pflichtversichert. Ausnahmen gibt es allerdings für Selbständige, Beamte und Personen, deren Einkommen oberhalb einer bestimmten Grenze liegt.

privat versichern
© Gerd Altmann / http://www.pixelio.de
Im deutschen Gesundheitssystem gibt es zwei Formen der Krankenversicherung, die gesetzliche und die private. Letztere steht Arbeitnehmern nur offen, wenn ihr monatliches Gehalt gewisse Verdienstgrenzen dauerhaft übersteigt. Daher ist der Großteil der Arbeiter und Angestellten in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Selbstständige und Freiberufler können hingegen generell wählen, ob sie sich privat oder freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse versichern möchten. Beides hat sowohl Vor- als auch Nachteile, weshalb diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen werden sollte. Sobald man sich einmal für die Privatversicherung entschieden hat, ist eine Rückkehr ins gesetzliche Versicherungssystem nämlich so gut wie unmöglich. Diese Regelung verhindert, dass Menschen in die Privatversicherung wechseln, solange es günstiger ist und dann im Alter bei erhöhtem Behandlungsbedarf Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen in Anspruch nehmen. Bei den privaten Krankenkassen richten sich die Beiträge nämlich nach dem Alter, dem Geschlecht und der gesundheitlichen Verfassung des Mitglieds und steigen daher mit zunehmendem Alter kontinuierlich an. Die Kostenersparnis in jungen Jahren sollte also nicht die einzige Entscheidungsgrundlage sein, wenn man sich zwischen den beiden Versicherungsformen entscheidet.

Einer der Hauptvorteile der privaten Krankenversicherung liegt im breiteren Leistungsangebot, das den Mitgliedern zur Verfügung steht. Viele Untersuchungen und Behandlungen, die gesetzlich Versicherte inzwischen aus eigener Tasche bezahlen müssen, werden von den meisten Privatkassen nach wie vor übernommen. Je nach Tarif haben Privatversicherte außerdem Anspruch auf ein Doppel- oder Einzelzimmer im Krankenhaus und die Behandlung durch einen Chefarzt. Auch die Kosten für Brillen, Kontaktlinsen und andere medizinische Hilfsmittel werden bis zu einem gewissen Betrag erstattet. Außerdem können die Mitglieder hier selbst über den Umfang ihres Versicherungsschutzes bestimmen und durch die Wahl des Tarifs die Beitragshöhe selbst beeinflussen. Die günstigen Basistarife entsprechen dabei ungefähr dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen.

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Kommentare

Baechlein81
11.04.11, 10:58
Zitat von NachrichtenAusnahmen gibt es allerdings für Selbständige, Beamte und Personen, deren Einkommen oberhalb einer bestimmten Grenze liegt.


Man könnte noch Studenten als nennenswerte Gruppe ergänzen, da diese - nicht zuletzt Aufgrund ihres (zumeist) geringen Alters - geringe Beiträge als Privat-Versicherte in einem Vollversicherungstarif zahlen. Die (abhängig vom gewählten Tarif und Anbieter) besseren Leistungen gegenüber der GKV haben jedoch einen Haken: die Beiträge können spürbar über dem üblichen Einheitstarif der Gesetzlichen Krankenkassen für Studenten liegen. Ob sich also ein Wechsel tatsächlich lohnt sollte gut überlegt sein. Weitere Informationen zu dem Thema habe ich hier gefunden: http://www.private-krankenversicherung.net/studentenversiche…
butcherfriend
08.04.11, 15:39
ja ja , so sind sie, die wahren Extremisten. Stellen Anträge für und über andere Menschen;)
Gustl24
08.04.11, 15:12
ich habe einen ausreiseantrag für dich in dein wunschland gestellt:

NORDKOREA - da sind wenigstens noch alle gleich und der kommunistische
staat sorgt für ordnung...
butcherfriend
08.04.11, 14:28
parasiten hatten schon immer Sonderrechte, bis der Kammerjäger kam und Sie beseitigte
heipe
08.04.11, 13:51
Ich finde den Artikel gut, möchte aber ergänzend noch folgenden mit anfügen:
http://www.geldsparen.de/sparen/Vorsorge_Versichern/private-krankenversicherung-leistungsluecken-vermeiden.php
Also, ich finde eine PKV lohnt sich nicht unbedingt bei jedem, wenn man mal die Eigenbeteiligung bedenkt.
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