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Überspannungsschäden sind vermeidbar

Überspannungsschäden können unter anderem durch Blitzeinschläge entstehen und empfindliche Geräte zerstören. Sie können aber vermieden werden.

In vielen elektronischen Geräten - vor allem in Unterhaltungsmedien - befinden sich empfindliche Schaltungen. Ein MP3-Spieler besteht aus unendlichen Ansammlungen von Transistoren. Die moderne Technik hat es mit sich gebracht, dass die Bauteile in der Anzahl immer größer wurden, aber in den Ausmaßen immer kleiner. Überspannungen können deswegen bei solchen Geräten schnell erhebliche Schäden anrichten. Überspannungsschäden, die zum Beispiel durch Blitze verursacht wurden, vernichten dementsprechend viel Geld.

Überspannungen sind Spannungschwankungen im Netz. Die Netzspannung beträgt nominal 220 Volt Wechselspannung. Diese Spannung wird zwischen dem spannungsführenden Segment und der Erde - die auch als Nullung bezeichnet wird - gemessen. Durch verschiedene Einflüsse schwankt sowohl die Phase, also der stromführende Teil, wie auch die Nullung. Die Nullung stellt in einem Stromkreis die Bezugsgröße dar, im Wechselstrom gibt es in dem Sinne keinen Plus- oder Minuspol. Die Nullung wurde in früheren Zeiten durch Verbindungen an das Wasserrohr hergestellt, heute werden meterlange Stäbe in die Erde eingelassen. Eine schlechte Erdung oder eine Mischerdung kann auch eine Quelle für Überspannungen und damit für Uberspannungsschäden sein. In manchen Bürogebäuden gibt es für einige Abteilungen noch Wasserrohrerdungen, für andere Räume eine Gründungserdung.

Die weitaus häufigere Ursache für Überspannungsschäden sind Überspannungen im stromführenden Teil. Sollten Blitze in das Leitungssystem einschlagen, dann steigt die Spannung für Sekundenbruchteile sehr stark an. Es wird ein Impuls erzeugt, der empfindliche Geräte zerstört. Blitze sind dabei nicht die einzige Ursache. Geräte, die Spulen enthalten, können ebenfalls beim Einschalten gewaltige Impulse auf das Leitungssystem aussenden.

Um diese Überspannungsschäden zu vermeiden, kann der Verbraucher einiges tun. Die erste Maßnahme ist der Einsatz von Schutzgeräten, die es im Handel für wenige Euro zu kaufen gibt. Diese schützen vor Überspannungen im Bereich von mehreren Tausend Volt. Damit können 90 Prozent der Schäden vermieden werden. Sollte dies nichts helfen, dann sollte ein Elektriker zu Rate gezogen werden.

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