Die Unfallversicherung im Vergleichstest - wir klären auf
Private Unfallversicherungen schützen vor belastenden finanziellen Folgen von Unfällen in der Freizeit oder im Haushalt. Bei Arbeitsunfällen deckt die gesetzliche Unfallversicherung.
Laut Statistik passieren in Deutschland etwa 21.500 Unfälle täglich. Das ergibt im Durchschnitt alle vier Sekunden einen Unfall. Die Definition eines Unfalles, als eines plötzlich von außen auf den Körper einwirkenden Geschehens, findet sich in Paragraph 178 Abs. 2 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG).
Während bei berufsbedingten Unfällen oder Krankheiten die gesetzliche Krankenversicherung als Element der staatlich organisierten Sozialversicherung eingreift (seit 1884), schützt dementsprechend bei Sport und Freizeit eine private Versicherung. Diese Form der freiwilligen Absicherung gegen finanzielle Folgen eines Freizeitunfalles enthält Leistungen wie Invaliditätsversicherung, Unfallrente, Genesungsgeld oder Krankenhaustagegeld. Auch Erweiterungen zu den Standard-Deckungsbereichen (von Bergungskosten über Kurkostenbeihilfen bis hin zu notwendigen kosmetischen Operationen) können abgeschlossen werden.
Im Internet werden zahlreiche Versicherungsvergleiche für private Unfallversicherungen angeboten. Mit persönlichen Daten modifiziert, finden Vergleichsrechner die gewünschte oder auch die billigste Unfallversicherung. So gibt es zum Beispiel Tarife über eine Deckungssumme von 100.000 € für den Fall einer 100 prozentigen Invalidität die bei 2,51 Euro Monatsbeitrag (Minimum, je nach Konditionen) liegen. Private Unfallversicherungen zahlen im Versicherungsfall unabhängig vom Ort (weltweit) und der Zeit des Unfalls.
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