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Wann lohnt ein Verkauf? Lebensversicherung und Co.

Man kann einiges in einer prekären Lage tun, um sein Lager zu verändern. Eine Lebensversicherung kostet erst in jedem Monat Geld. Stundung der Beiträge, Beleihen oder der Verkauf - Lebensversichung contra Geld zum Leben

verkauf lebensversicherung
© Benjamin Klack / http://www.pixelio.de
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann man sich gezwungen sehen, zu glauben, einen Verkauf seiner Lebensversicherung erwägen zu müssen. Wenn man einige Jahre in eine Lebensversicherung eingezahlt hat, dann kann man eine Anlagen Lebensversicherung an das ausgebende Unternehmen zurückgeben. Man bekommt im Gegenzug ein Teil seines eingezahlten Geldes zuzüglich Zinsen zurück. So richtig ist das keine gute Idee, der Verkauf. Lebensversicherung beruht auf dem Gedanken der Langfristigkeit und der Kunde verdient etwas an gesparten Steuern und Sozialleistungen. Wenn man nun über den Verkauf der Lebensversicherung nachdenkt, dann sollte man sich über die Nachteile und auch über die Alternativen nachdenken.

Das Fazit ist: Beleihen oder Verkauf, Lebensversicherung oder Geld zum Leben jeden Monat.

Die Prämien der Lebensversicherung setzen sich aus drei Segmenten zusammen. Zum einen muss der Agent bezahlt werden, der einem die Lebensversicherung verkauft hat. Niemand anders, als der Endkunde bezahlt den Agenten letztendlich. Der nächste Teil der Prämien geht an die Risikovorsorge. Eine Kapitallebensversicherung zahlt ja auch beim Tod des Versicherten die gesamte Summe. Der letzte Anteil ist der Sparanteil, man legt Geld für die Rente zurück. Auf den letzten Sektor hat man letztlich Anspruch bei einem Verkauf. Das Problem an der Stelle ist, dass die anderen Segmente von der Versicherung erstmal gestundet werden. Für den Versicherten bedeutet dies, er bekommt in den ersten Jahren weniger zurück, als er eingezahlt hat. Der Versicherte verliert mit dem Verkauf seiner Lebensversicherung gleich mehrfach. Einmal sind die Gebühren für den Abschluss verloren, dann werden Steuern und Gebühren nachträglich wieder fällig, das Unternehmen rechnet zudem eher zu Ungunsten des Kunden. Man kann unter Umständen durch Behörden dazu gezwungen werden, diese Rückstellungen aufzulösen. Das kann beim Sturz in die Hartz IV Abhängigkeit passieren. Eine Kapital Lebensversicherung wird auf das Schonvermögen angerechnet, allerdings muss man beim Verkauf nicht jeden Verlust hinnehmen.

Der Verkauf der Lebensversicherung sollte man so lange wie möglich herauszögern. es gibt verschiedene Schritte, die man, so man etwas Zeit hat, einleiten kann. Stunden, Beleihen, Verkauf - Lebensversicherung und Geld für das Leben sollte das Motto sein.

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Kommentare

Hidalgao
24.05.12, 16:20
Klar das hört sich pauschal und einfach an. Es bezieht sich auch nur auf Kapitallebensversicherungen. Um das zu verstehen was ich sage möchte, muss man tiefgründiger forschen.
Mal die Machenschaften und Praktiken der Versicherungsgesellschaften "studieren". Dann auch mal den eigenen Verstand einschalten. Zins und Zinseszins berechnung anstellen. Die sogenannten stillen Reserven der Gesellschaften mal durchleuchten, soweit es überhaupt geht. Was geht da rein was kommt raus? Versicherungsgesellschaften z. bsp. wehren sich vehement dagegen genau offenzulegen was sie eigentlich mit den Kundengeldern machen. WARUM WOHL? Und der Gesetzgeber unterstützt sie dabei.
Ich verteufele nicht pauschal alle Versicherungsgesellschaften, nur soviel:

Versicherungsgesellschaften sind zum versichern da, und nicht um Geld anzusparen.
oscarello
23.05.12, 13:26
Zitat von HidalgaoDie allerbeste Lösung ist, erst gar keine Kapitallebensversicherung abzuschließen....Das ist die ultimative Gelddruckmaschine für Versicherunggesellschaften! Ich würde sogar soweit gehen und sagen, der grösste Betrug aller Zeiten!


ich kann verstehn wenn du sauer bist.Hast wahrscheinlich auch eone LV
abgeschlossen, und dann nach 2 Jahren wieder aufgelöst.Dann ist natürlich
alles klar.Aber deswegen kann man die Versicherungsgesellschaften
nicht pauschal als Betrüger hinstellen



Hidalgao
22.05.12, 17:46
Die allerbeste Lösung ist, erst gar keine Kapitallebensversicherung abzuschließen....Das ist die ultimative Gelddruckmaschine für Versicherunggesellschaften! Ich würde sogar soweit gehen und sagen, der grösste Betrug aller Zeiten!
Pictonkiwi
22.05.12, 17:33
Die Argumentation in dem Artikel ist nicht ganz korrekt. Gerade weil die Lebensversicherung auf Langfristigkeit ausgelegt ist, macht der Verkauf auf dem Zweitmarkt Sinn. Denn ein seriöser Käufer wird die Police treuhändlerisch bis zum Ablaufzeitpunkt weiterführen. Der Mehrerlös, den der Verkäufer über dem Rückkaufswert erhält ist nichts anderes als ein vorweggenommener Renditeanteil der Zukunft. Um nicht an schwarze Schafe zu geraten empfehle ich ausschließlich an Unternehmen aus dem Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL) zu verkaufen. Dort kann man auch einen kostenlosen Leitfaden für verkäufer herunterladen: http://www.bvzl.de/media/Leitfaden_Qualitaetskriterien_Verkauf_deutscher_Kapitalversicherungspolicen.pdf
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