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Wie man Unfälle bei der Arbeit vermeidet

Unfälle bei der Arbeit können schnell unangenehme Folgen haben. Daher sollte man alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen unbedingt treffen und sich dabei an die Vorgaben der jeweiligen Berufsgenossenschaft halten.

Unfälle bei der Arbeit können im Prinzip überall geschehen. Allerdings gibt es Branchen, in denen das Risiko höher ist als bei anderen, etwa im Baugewerbe oder im medizinischen Bereich. Doch nicht nur hier, sondern prinzipiell in allen Betrieben gelten bestimmte Unfallverhütungsvorschriften, an die man sich unbedingt halten sollte. Ansonsten kann es im Schadensfall schnell zu unnötigen Schwierigkeiten kommen.

Prinzipiell ist jeder Arbeitnehmer gegen Unfälle bei der Arbeit über die Berufsgenossenschaft versichert. Hierbei handelt es sich um eine Pflichtversicherung, für die der Arbeitgeber aufkommen muss. Sie kommt auch die Kosten aller Unfälle auf, die auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Heimweg entstehen. Dies gilt jedoch nicht, wenn unterwegs ein Umweg gemacht wird, beispielsweise zum Einkaufen. In diesem Fall übernehmen in der Regel die Krankenkassen die Behandlungskosten.

Alle Unfälle bei der Arbeit müssen bei der zuständigen Berufsgenossenschaft gemeldet werden. Daher muss man beim Arztbesuch einige Daten zum Beruf und dem bestehenden Arbeitsverhältnis angeben. Außerdem wird hier bereits der genaue Unfallhergang bezahlt. Die Berufsgenossenschaft erhält einen Bericht und übernimmt im Normalfall alle für die Behandlung und eventuell entstehenden Folgekosten. Allerdings tut sie dies nur dann, wenn sämtliche in den Unfallverhütungsvorschriften erläuterten Sicherheitsvorkehrungen eingehalten wurden. Ansonsten kann die Berufsgenossenschaft die Zahlung verweigern. Liegt der Fehler beim Arbeitgeber, weil dieser beispielsweise nicht für die vorgeschriebene Schutzausrüstung gesorgt hat, kann man diesen für den Schaden haftbar machen. Ist man jedoch selbst für den Verstoß gegen die Vorschriften verantwortlich, muss man die Kosten unter Umständen selbst tragen. Das ist insbesondere dann bitter, wenn der Unfall Folgeschäden nach sich zieht oder schlimmstenfalls das künftige Erwerbsleben beeinträchtigt. Daher sollte man sich zur eigenen Sicherheit stets an die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft halten. Nur so braucht man kein finanzielles Risiko durch Unfälle bei der Arbeit zu fürchten.

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