Das sollten Sie beim Pflegeversicherung-Vergleich beachten
Viele Verbraucher denken über eine zusätzliche Pflegeversicherung nach. Dazu muss man aber unterschiedliche Angebote studieren und vergleichen. Beim Vergleich sollte man bestimmte Kriterien berücksichtigen.
Es gibt ein reichhaltiges Angebot an Pflegeversicherungen. Diese bieten unterschiedliche Leistungen zu bestimmten Tarifen an. Das Hauptaugenmerk beim Vergleich der einzelnen Anbieter sollte auf die Leistungen in der Pflegestufe I und II gelegt werden. Hier gibt es die größten Unterschiede. Aber auch andere Kriterien sind wichtig. So ist es von großem Interesse, wie die Beitragszahlung im Versicherungsfall aussieht oder wie hoch die Wartezeit ist. Außerdem gibt es Unterschiede im Höchsteintrittsalter und bezüglich des Nachweises der Pflegebedürftigkeit.
Generell ist es wichtig, in einem möglichst jungen Alter eine Pflegeversicherung abzuschließen. Dies lässt sich jedoch nicht in jedem Fall realisieren, da oft auch die finanziellen Möglichkeiten und die entsprechende Einsicht fehlen. Bei den meisten Anbietern gibt es daher kein Höchsteintrittsalter. Dennoch gibt es Versicherer, die eines verlangen. Bei der Versicherungskammer Bayern z. B. darf man nicht über 70 Jahre alt sein. Einige Versicherungsunternehmen fordern eine bestimmte Wartezeit nach Eintritt. Bei der bereits erwähnten sind dies 3 Jahre.
Die Leistungen in den ersten beiden Pflegestufen reichen von 25 bis 40 % sowie von 50 bis 70 %. Hier bietet die DKV z. B. für die erste 25 % im ambulanten Bereich und für die zweite Pflegestufe 50 % an. Eine Einmalleistung bei einem Versicherungsfall bieten die Hallesche und die Württembergische Versicherung an. Hier erhält der Betreffende eine Einmalzahlung bis zu einer Höhe des 60-fachen vereinbarten Tagessatzes. Dieser beträgt zwischen 1 und 150 Euro (alle Angaben entsprechen dem Stand April 2011).
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