Christoph Columbus

    Der wahrscheinlich aus Genua in Italien stammende Christoph Columbus entdeckte im Auftrag Spaniens Amerika. Allerdings wahr dies nie das Ziel seiner vier Entdeckungsfahrten gewesen, Auftrag des spanischen Königspaars Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragon war die Entdeckung der Seeroute nach Indien gewesen, um so direkt kostbare Gewürze von dort nach Europa zu importieren. Damit wollte Spanien Portugal zuvorkommen. Seit Heinrich dem Seefahrer (1394-1460) war Portugal auf der Suche nach dem Seeweg nach Indien und zu den Gewürzinseln um Afrika herum, so wollte auch Portugal den Zwischenhandel ausschalten.

    Die genaue Herkunft von Christoph Columbus ist ebenso im Dunkeln, wie sein genaues Geburtsdatum. Er soll zwischen dem 25. August 1451 und dem 31. Oktober 1451 geboren worden sein.

    Christoph Kolumbus begann sich schon früh für die Seefahrt zu interessieren. 1476 gelangte er nach Portugal, damals für seine Entdeckungsfahrten bekannt. Da Portugal aber bei der Entdeckung des Seewegs nach Indien um Afrika herum schon Fortschritte gemacht hatte, fand seine Idee den Seeweg über den Atlantik hier keinen Anklang. So zog er 1485 weiter nach Spanien, wo seine Idee auf Interesse stieß, allerdings waren Königin Isabella und König Ferdinand noch mit der Reconquista (Rückeroberung) beschäftig. So hielt man Kolumbus sieben Jahre hin, bis 1492 Granada und damit die letzte Stellung der Mauren auf der iberischen Halbinsel fiel.

    Noch im gleichen Jahr ging Kolumbus auf seine erste Fahrt. Zuvor wurde zwischen den beiden Herrschern und Kolumbus ein Vertrag geschlossen. Dieser sicherte ihm drei Schiffe und bestimmte Rechte zu. So erheilt er die erbliche Würde eines Großadmirals, den Titel des Vizekönigs der zu entdecken Länder und ein Zehntel an allem Gold was dort gefunden werden würde.

    Auf seiner ersten Fahrt entdeckte er am 12. Oktober 1492 die Bahamas, der Tag ist heute Feiertag in Spanien. Auf Hispaniloa (Haiti) gründet er später die erste Niederlassung. Zurück in Spanien wird Christoph Kolumbus vom spanischen Königspaar in Barcelona ein begeisterter Empfang bereitet. Er kann noch drei weitere Mal für Spanien auf Entdeckungsfahrt gehen. Seine vierte Fahrt beendete er 1504.

    Bis zum Ende seines Lebens glaubte Kolumbus Inseln vor der Ostküste Eurasiens betreten zu haben. Unbeachtet von der spanischen Öffentlichkeit starb Christoph Kolumbus 1506 in Valladolid.

    Seine Reisen standen am Beginn des Zeitalters der großen Entdeckungen. Für die Spanische Geschichte war die Entdeckung Amerikas ein wichtiger Wendepunkt und der Aufstieg zur Weltmacht, zu einem Reich in dem die Sonne nie unterging, wie später und Kaiser Karl, begann.

    Maria Gonzales Meyer

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