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Die Porträtmalerei

Porträtmalerei ist Bereich in der Malerei

Die Porträtmalerei ist ein Genre der Malerei, bei dem Menschen in Gemälden gezeigt werden. Es werden ganze Personen oder auch nur Ausschnitte abgebildet, wie Gesichter, Brustbilder und Hüftbilder (halbe Personen) und Profile (Seitenprofil).

Porträtmalereien gibt es in allen Maltechniken, wie Öl, Aquarell, Bleistift, Kohle, Pastell und vielen Mischtechniken. Porträts gab es schon in der ganz frühen Geschichte. Bereits im Altertum wurden bei den Ägyptern so genannte Mumienporträts angefertigt. In der alexandrinischen Zeit wurde die Technik der Idealmalerei ausgebildet und perfektioniert. In dieser so genannten Idealmalerei wurde das Porträt eines Menschen, meist eines Herrschers oder auch eines berühmten Heerführers, nicht nach seinem realen Ebenbild geschaffen, sondern mehr den gängigen Schönheitsidealen entsprechend.

Besonders in der Renaissancezeit, der Hochzeit der italienischen Malerei, entstanden unzählige Portraits von berühmten Malern, wie Rembrandt, Rubens, Raffael und Tizian. Die Porträts dieser Meister spiegeln das Wesen des Modells in unnachahmlicher Weise wieder. Durch die spezielle Bearbeitung des Hintergrundes der Gemälde wurden ausdrucksstarke Stimmungen erzeugt und erreicht, dass die Porträts sich fast aus der Leinwand erhoben.

Die holländischen Maler dieser Zeit schufen Porträts, die freie Gruppen zeigten. Diese Art der Gemälde wurden Konversationsstücke genannt. Bedeutende Künstler waren hier Dürer und Holbein.

Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Porträtmalerei sehr bedeutungsvoll und so populär, dass alle bedeutenden Maler viele wertvolle Gemälde schufen.

Auch in der neueren Zeit gibt es berühmte Porträts wie zum Beispiel von Van Gogh , David, Reynolds, Winterhalter und vielen anderen. Unzählige dieser berühmten Porträts sind in den größten Museen ausgestellt. Viele waren Auftragsarbeiten.

Ein Porträt eines dieser Künstler war etwas sehr Besonderes und meist sehr teuer.

Die Sammlung der Portraits von berühmten Künstlern wie z.B. Rembrand blieb nur wenigen, sehr reichen Personen vorbehalten.

Mit der Erfindung der Fotografie rückte die Porträtmalerei mehr in den Hintergrund, doch auch heute bleibt ein Porträt in der Kunst immer noch ein Ausdruck von Individualität und hat zudem einen hohen ideellen Wert.

Autor: Frank Speth

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