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Namensherkunft

Die Namensherkunft ist eine interessante Nachforschung

"Nomen est Omen", sagten schon die alten Römer. Dass Namen nicht nur Schall und Rauch sind, zeigt ganz eindeutig die Namensherkunft von Luther.

Der Vater des großen Reformators hieß Luder und da das schon damals kein sehr vorteilhaftes Wort war, benannte Martin Luther sich einfach um. Schließlich muss man sich mit seinem Namen identifizieren, der Name beschreibt einen. Aus dem gleichen Grund interessieren sich heute viele Menschen für die Herkunft ihres Namens. Diese liegt nicht selten in Rom.

Der Name Martin zum Beispiel hat seinen Ursprung im Lateinischen. Ein Martin ist ein Nachfahre des Kriegsgottes Mars, also ein kriegerischer Mensch. Dass nicht jeder Martin kriegerisch ist, ist klar, doch in vergangene Zeiten oder in anderen Kulturen auch heute noch werden Menschen nach ihren Eigenschaften benannt.

So war es auch bei den Germanen üblich, von denen viele unserer heutigen Rufnamen abstammen. Viele Namen haben auch eine hebräische Herkunft. Noch viel interessanter als beim Vornamen ist die Forschung der Namensherkunft beim Nachnamen, denn dieser sagt meistens etwas über eine Eigenschaft eines Vorfahren in der jüngeren Vergangenheit aus.

Zu Zeiten als der Vorname nicht mehr zur Differenzierung ausreichte, gab man den Menschen Nachnamen, die oft den jeweiligen Beruf oder eben eine Eigenschaft der Person beinhalteten. Frau Schimmelpfennig beispielsweise hat sicher einen Ahnen, der zu seiner Zeit als Geizkragen, dessen Geld verschimmelte, bekannt war. So klärt die Namensherkunft über die Vergangenheit auf. Die Befassung mit der Namensherkunft ist wie ein Blick in den Sternenhimmel.

Plötzlich hat man den Schein von längst Vergangenem vor den Augen

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