Gesundheits- und Modeaspekte bei der Berufskleidung
Wenn es um die Berufskleidung geht, stellt sich nicht nur die Frage nach der richtigen Arbeitskleidung hinsichtlich der Gesundheit, sondern es kommt auch auf modische Aspekte an. Sie werden immer wichtiger.
Immer wichtiger werden in Bezug auf Berufskleidung modische Aspekte. Während es beispielsweise in der Dienstleistungs- und Gebäudereinigungsbranche meistens um Arbeitszeiten und Löhne geht, stellte der Präsident einer deutschen Handwerkskammer zuletzt eine neue Arbeitsbekleidung vor, die von einer populären deutschen Designerin entworfen worden ist. Mehr als 3.000 Mitarbeiter einer Dienstleistungsfirma, reinigen in der Industrie, in Krankenhäusern und in Hotels, sind aber auch als Hausmeister und Pförtner tätig. Dort gab es viele unzufriedene Mitarbeiter, die ihre Berufskleidung modisch nicht mehr angemessen fanden. So wollten zum Beispiel die Gebäudereinigerinnen das Image der Putzfrau im Kittel abschütteln.
Die bekannte deutsche Designerin, die auch schon für eine große deutsche Charterfluglinie Uniformen entworfen hatte und mit ihrem Unternehmen selbst Kundin jenes Gebäudereinigungsunternehmens ist, arbeitete anderthalb Jahre zusammen mit einer Produktionsfirma an der Kollektion der neuen Berufskleidung. Außerdem gab es auch einen intensiven Dialog mit den Mitarbeitern des Dienstleistungsunternehmens. Transportieren soll die neue Berufsbekleidung nicht nur Selbstbewusstsein und Professionalität, sie muss natürlich auch funktional sein. Mit dem Staubsauger vor dem Spiegel hatte sich die Schöpferin der Kollektion in den eigenen vier Wänden inspirieren lassen.
Neben den modischen Faktoren spielt für eine funktionelle Kleidung natürlich auch die Gesundheit eine große Rolle. So gibt es beispielsweise viele Berufe, bei denen optimales Schuhwerk erforderlich ist. Egal, ob bei der Straßenreinigung oder der Briefzustellung – gute, gesundheitsfördernde Schuhe sind hier unabdingbar. Viele kommunale Arbeitgeber arbeiten deshalb seit vielen Jahren schon mit Betriebskrankenkassen zusammen, um eine betriebliche Gesundheitsförderung in die Tat umzusetzen. Schließlich sind gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiges Gut. Sie verrichten oft körperlich harte Arbeit und brauchen die entsprechende Arbeitskleidung. Durch die Kooperation mit den Krankenkassen tragen die Arbeitgeber diesem Umstand Rechnung.
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