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Ausbildungsplätze als Verkäuferin – beliebter Beruf

Ausbildungsplätze als Verkäuferin werden im Einzelhandel angeboten. Eigentlich ist die genaue Bezeichnung Einzelhandelskauffrau. Nur in vier speziellen Richtungen wird die Bezeichnung auch bei der Ausbildung verwendet.

Um die Berufe international besser vergleichen zu können, werden die alten Bezeichnungen, zu denen auch die der Verkäuferin gehört, durch das davor gestellte Fach- aufgewertet. Eigentlich ist die Bezeichnung die der Einzelhandelskauffrau. Nur in vier speziellen Fällen gibt es Ausbildungsplätze als Verkäuferin: in der Drogerie, im Lebensmittelhandwerk, in der Bäckerei, der Fleischerei und der Konditorei.

Ausbildungsplätze als Verkäuferin werden daher im Einzelhandel angeboten. Dies sind einerseits große Ketten, die Lebensmittel, Elektronik, Kosmetik oder Baumaterial verkaufen, andererseits aber auch viele kleine, oft vom Inhaber persönlich geführte Läden. Dem entspricht auch die Vielseitigkeit der Ausbildung. Da es sich um eine duale Ausbildung handelt, erfolgt diese sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule. Während die Schule mehr für den in allen Bereichen nötigen theoretischen Teil sorgt, findet die praktische Ausbildung im Betrieb statt, wo dann die branchenspezifischen Kenntnisse im Vordergrund stehen.

Wer die Prüfung als Einzelhandelskauffrau bestanden hat, darf sich dann je nach dem Ausbildungsbetrieb auch Fachverkäuferin für Bürobedarf, Elektronik, Haushaltswaren, Lederwaren, Schuhe, Spielwaren oder Sportartikel nennen, um nur einige der über zwanzig verschiedenen „Fach“-Bezeichnungen zu nennen.

Die Lehrstellen werden über die Agentur für Arbeit, aber auch in der Zeitung und im Internet angeboten. Zu den Bewerbungsterminen gibt es oft auch spezielle Beilagen. Manche Anzeigenblätter bieten Seiten an, auf denen sich eine Ausbildungssuchende darstellen kann. Auch der Besuch von Ausbildungsbörsen oder Messen kann sinnvoll sein. Fragen kostet nichts. Wer in einem Geschäft nachfragt, das man, eventuell über die Eltern, gut kennt, hat da gute Chancen, eine Lehrstelle zu finden. Man muss jedoch hinsichtlich der Ausbildungszeit etwas flexibel sein. Wer seinen Traumbereich nicht sofort findet, wird vielleicht doch in einem weniger gefragten Nachbarbereich fündig und kann dann nach Abschluss der Ausbildung umsteigen. Der Beruf bietet auch gute Chancen für Teilzeitarbeit, besonders wenn man eine flexible Arbeitszeit nutzen kann.

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