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Für wen eine Lehrstelle als Tierpfleger geeignet ist

Eine Lehrstelle als Tierpfleger legt den Grundstein für einen interessanten und abwechslungsreichen Beruf, der allerdings nicht für jeden gleichermaßen geeignet ist.

Tierpfleger können sowohl in Tierheimen und Zoos als auch in der Forschung arbeiten, wobei Letzteres nicht jedem liegt, da hierbei die Mitarbeit bei Tierversuchen zu den täglichen Aufgaben gehört. Wer damit Schwierigkeiten hat, sollte sich lieber in anderen Bereichen um eine Lehrstelle als Tierpfleger bewerben. Dies sollte man möglichst schon zu Beginn des Abschlussjahres erledigen, da Ausbildungsplätze auf diesem Gebiet eher rar gesät sind. Schließlich besitzt längst nicht jede Stadt einen eigenen Tierpark und auch die Zahl der Tierheime ist eher begrenzt.

Um die Chancen auf eine Lehrstelle als Tierpfleger zu erhöhen, kann man auch schon vorher ein Praktikum in diesem Bereich absolvieren, zum Beispiel während der Sommerferien. Wer dabei gut arbeitet und Interesse zeigt, hinterlässt auf jeden Fall einen positiven Eindruck, von dem er bei einer späteren Bewerbung profitieren kann. Auch ehrenamtliches Engagement ist eine gute Möglichkeit, um sich als Auszubildender zu empfehlen. Tierheime suchen beispielsweise immer nach Helfern, die Hunde ausführen oder andere kleine Arbeiten übernehmen. Dadurch kann man zum einen wertvolle Kontakte aufbauen und zum anderen schon einmal einen Einblick in den Beruf des Tierpflegers gewinnen. Viele machen sich davon nämlich eine falsche Vorstellung und unterschätzen, dass es sich dabei um harte Arbeit handelt. Daher ist ein vorheriges Praktikum auf jeden Fall empfehlenswert, um abzuklären, ob man tatsächlich für den gewählten Beruf geeignet ist.

Für eine Lehrstelle als Tierpfleger ist der Hauptschulabschluss ausreichend, außerdem sollte man viel Einsatzbereitschaft und Leidenschaft für die Arbeit mit Tieren mitbringen. Sofern man die Ausbildung in einem Tierheim absolviert, muss man außerdem damit rechnen, einige Zeit in einem anderen Betrieb zu arbeiten, da der Umgang mit Großtieren ein fester Bestandteil des Ausbildungsplans ist. Des Weiteren beschäftigt man sich neben der Tierpflege an sich auch mit der Anatomie und Ernährung diverser Tierarten. Nach drei Jahren endet die Ausbildung schließlich mit einer schriftlichen und einer praktischen Abschlussprüfung.

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