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Lehrstellen als Friseurin für kreative junge Menschen

Für Lehrstellen als Friseurin benötigen die Bewerberinnen nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität und viel Einfühlungsvermögen, vor allem gegenüber schwierigen und anspruchsvollen Kunden.

Spätestens zu Beginn des letzten Schuljahres stehen junge Menschen vor der Entscheidung, in welchem Beruf sie später gerne ihr Geld verdienen würden. Dabei sind Lehrstellen als Friseurin bei Mädchen nach wie vor beliebt. Wer seine Ausbildung in einem guten Salon absolvieren möchte, sollte sich daher mindestens ein halbes, besser ein ganzes Jahr im Voraus bewerben. Außerdem kann ein vorheriges Praktikum die Chancen deutlich erhöhen. Dafür sollte man durchaus bereit sein, die eine oder andere Ferienwoche zu opfern. Viele unterschätzen nämlich die Bedeutung, die der Ausbildungsbetrieb für die spätere Karriere haben kann. Wer schon während der Lehrzeit bei einem namhaften Friseur tätig ist, hat später die besten Chancen, eine attraktive Stelle zu ergattern.

Um sich um Lehrstellen als Friseurin bewerben zu können, reicht der Hauptschulabschluss theoretisch aus. Renommierte Salons verlangen von ihren Bewerberinnen allerdings oft die Mittlere Reife. Ebenso wichtig sind ein freundliches Wesen, gepflegtes Äußeres und eine hohe Stressresistenz. Daher entscheiden sich viele Friseurmeister erst nach einer Probearbeit für eine Auszubildende. Dabei wird zum einen geprüft, ob sich die Bewerberin bereits etwas mit dem Beruf auseinandergesetzt hat und zum anderen, wie sie sich im Umgang mit den Kunden bewährt. Auch wenn diese manchmal sehr anspruchsvoll und mitunter unfreundlich sind, muss eine Friseurin geduldig und zuvorkommen bleiben und auf die Wünsche der Kundschaft eingehen.

So beliebt Lehrstellen als Friseurin sind, sollten sich die Bewerberinnen bewusst machen, dass es sich dabei um einen eher schlecht bezahlten Beruf handelt. Nach der dreijährigen Ausbildung und bestandener Abschlussprüfung kann man mit einem Einstiegsgehalt von ungefähr 1.000 Euro rechnen. Gut bezahlte Stellen sind rar gesät und nur für wirklich gute Friseurinnen zu haben. Dennoch ist es ein schöner und kreativer Beruf, der nach wie vor für viele junge Menschen interessant sein dürfte. Außerdem kann man später den Meisterbrief machen, mit dem man einen eigenen Salon eröffnen darf.

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