Das Satteldach ist vor allem in der Steiermark zuhause
Jedes Land ist für seine Eigenheiten bekannt und auch innerhalb der Länder gibt es spezielle Kennzeichen. So zum Beispiel das Satteldach, welches vor allem bei steirischen Häusern zu sehen ist und von dort kommt.

Das Satteldach besteht aus geneigten Dachflächen, meist sind es zwei Flächen, die sich an der höchsten Stelle zu einer waagrechten Kante vereinen. Es gibt aber auch Dächer wo vier oder mehr Flächen am obersten Ende zueinanderstoßen.
Rein optisch gesehen ist es Geschmackssache, welche Dachform man bevorzugt. Das Auge ist aber noch am ehesten an das Satteldach gewöhnt und findet rechteckige Häuser in Form einer Kiste befremdend. Zudem macht so ein Giebeldach das Haus auch wohnlich und gemütlich, es versprüht eine gewisse Heimeligkeit. Außerdem ist die dreieckige Dachform auch praktisch, denn man gewinnt dadurch einen weiteren Raum im Haus. Die meisten Hausbesitzer nützen diese Fläche als Dachboden und zwar als Stauraum für Dinge, die man nur hin und wieder benötigt. Der neue Trend geht dahin, den Dachboden auszubauen. Das heißt, einen richtigen Wohnraum zu schaffen, der dann auch bewohnbar ist. Viele mögen es direkt vom Dachboden in den Himmel zu sehen und die Sterne betrachten zu können. Aus diesem Grund eignet sich der Dachbodenraum ideal als Schlafzimmer oder auch als Leseraum mit Bücherregalen. Das macht das Wohnen erst so richtig attraktiv und heimelig in den eigenen vier Wänden. Es ist schade, diesen Dachbodenraum als Rumpelkammer verkommen zu lassen. Wichtig ist allerdings, dass dieser Raum ordentlich isoliert ist, damit die Wärme gehalten wird und nicht zu hohe Heizkosten durch die Nutzung des Dachbodens als Wohnraum entstehen. Bei Neubauten ist dies meist ohnehin schon im Bauplan integriert und ältere Häuser können diesbezüglich ganz leicht und kostengünstig aufgerüstet werden.
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