Keilrahmen bespannen: So wird`s gemacht
Ein Gestell aus Keilrahmen lässt sich durch wenige Handgriffe mit einer Leinwand bespannen. Hier finden Sie einige Tipps für das Zusammensetzen der Keilrahmenbausätze und für das richtige Aufbringen der Leinwand.
Keilrahmen bespannt man mit einer Leinwand und kann diese anschließend mit Farbe versehen. Hobby- und Profimalern sind mit einer Leinwand in Wunschgröße keine gestalterischen Grenzen gesetzt. Die auf den Keilrahmen aufgespannte Leinwand wird zunächst grundiert und kann anschließend mit Farbe und Motiv nach Wahl verschönert werden.
Die Keilrahmen bestehen meist aus günstigen Hölzern wie Fichte, Kiefer oder Tanne. Für großflächige Formate werden Aluminium-Keilrahmen angeboten. Jede Konstruktion benötigt vier einzelne Keilrahmen, die vor der Bespannung mit einer Leinwand zu einem quadratischen oder rechteckigen Rahmen verbunden werden. Die einzelnen Leisten muss man dabei immer im Winkel von 90 Grad miteinander verbinden. Die Eckverbindungen der Keilrahmen fixiert man jedoch nicht mit Klebstoff, Nägeln oder Klammern, was die Rahmenkonstruktionen besonders beliebt macht: einfach zusammen stecken, Leinwand aufspannen und fertig.
Leider sind Keilrahmen-Profile nicht identisch. Es gibt verschiedene Formate, die nur mit einem identischen Keilrahmen zusammen gesteckt werden können. Auch mehrere Dicken und Breiten werden für Leinwände angeboten. Im Bastelfachhandel sind Keilrahmenbausätze erhältlich, die bereits alle vier Latten enthalten. Beim Zusammensetzen beginnt man mit einer langen und kurzen Seite. Die Keilrahmen fügt man dabei am besten mit einem Gummihammer an den Enden zusammen. Anschließend wird die dritte, dann die vierte Latte angesteckt. Das fertig zusammen gesetzte Keilrahmen-Gestell sollte man noch einmal nachmessen. Jede Ecke muss genau 90 Grad haben und anschließend kann man die Leinwand aufziehen. Erst mit aufgebrachter Leinwand wird auch die Keilrahmen-Konstruktion stabil.
Die Leinwand wird zum Bespannen auf einen Tisch abgelegt und ausgerollt. Den Keilrahmen kann man nun mittig auf der Leinwand platzieren und mit Klammern oder Nägeln auf dem Gestell befestigen. Beim Aufspannen beginnt man mit einer kurzen Seite und arbeitet an der gegenüberliegenden kurzen Seite weiter. Dann wird die Leinwand auch um die restlichen Keilrahmen geschlagen und fixiert. Am besten eignen sich dazu Klammergeräte aus dem Baumarkt. Zum Schluss muss man die Keilrahmen an den Ecken noch mit kleinen Keilen feststecken. Und dann fehlen nur noch Farbe, Pinsel und ganz viel Kreativität.
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Kommentare
Ich könnte einmal erzählen wie man Holz hackt. Vielleicht haben Sie ne Firma welche Beile verkauft?
Bild: http://1.2.3.9/bmi/www.cosgan.de/images/smilie/haushalt/n015.gif
sausebraus2000
Ich habe eine ganz schöne Rabattaktion bei www.weisse-leinwand.de gesehen. Guckt mal vorbei!
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