Für begabte Heimwerker: Einen Bungalow selbst bauen
Einen Bungalow selbst bauen ist nicht sehr schwer, man sollte aber über das erforderliche handwerkliche Fachwissen und Erfahrung verfügen und im Vorfeld alle notwendigen Genehmigungen einholen.

Wer einen Bungalow selbst bauen will, muss viel beachten. Zuerst sollte man sicherstellen, dass für das zu bebauende Grundstück eine Baugenehmigung vorliegt. Wenn es sich um ein Baugrundstück handelt, kann man sich dazu beim Bauamt der Gemeinde informieren; bei Kleingärten sollte man in der Satzung des entsprechenden Kleingartenvereines nachlesen. Oft werden dort auch genaue Angaben dazu gemacht, wie ein neues Gebäude gebaut werden darf, z. B. die Höhe des Bungalows. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Lage des neuen Bungalows im Garten. Auch diese Entscheidung sollte nach reiflicher Überlegung getroffen werden. Meist wird der Bungalow in Abhängigkeit von den Gegebenheiten des Grundstückes positioniert. Wenn auf der vorderen Hälfte des Gartens beispielsweise zahlreiche große Bäume stehen, sollte man das neue Gebäude eher in der hinteren Hälfte des Grundstückes platzieren. Wenn jedoch große Bäume für den Neubau des Bungalows gefällt werden sollen, muss man sich hierfür eine amtliche Genehmigung einholen.
Für den eigentlichen Bau gibt es zahlreiche Varianten, denn viele Hersteller bieten Bausätze für Bungalows an. Man kann sich z. B. auf Messen der Baubranche ausführlich über die Modelle und ihre Vor- und Nachteile informieren. Sehr beliebt ist der Bau von Bungalows in Holzständerbauweise. In dem Bausatz werden auch die Außenwände und eine detaillierte Aufstellanleitung mitgeliefert. Die Wände kann man nach Belieben verkleiden, z. B. mit weißem Kalkstein oder man kann sie farbig anstreichen.
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