Mehr Geld für neue Möbel: Mietkautionsbürgschaft
Ein Umzug kostet viel Geld. Möbelpacker und Umzugswagen müssen bezahlt und meist auch noch neue Möbel angeschafft werden. In so einer Situation fällt es schwer, zusätzlich noch viel Geld für eine Mietkaution zu bezahlen.
Vermieter möchten natürlich eine Sicherheit dafür, dass vom Mieter verursachte Schäden auch noch dem Auszug beglichen werden. Aus diesem Grund muss beim Einzug in eine neue Wohnung eine Kaution in Höhe von mehreren Hundert bis über 1000 Euro bei einer Bank hinterlegt werden. Im Falle eines Auszugs muss der Vermieter die Kaution auch nicht sofort wieder auszahlen, sondern kann sich noch bis zu einem Jahr danach Zeit lassen. Ärgerlich, denn das Geld wird oft dringend für den Umzug benötigt.
Seit einigen Jahren schon gibt es die Möglichkeit einer Bürgschaft für die Mietkaution. Dabei stellt eine spezielle Gesellschaft sicher, dass vom Mieter verursachte Schäden bezahlt werden. Sie bürgt quasi für den Mieter. Um diese Leistung in Anspruch zu nehmen, müssen Mieter über die Dauer des Mietvertrags regelmäßig einen bestimmten Betrag an die Gesellschaft zahlen. Der Zahlungsmodus kann auf monatlich, viertel- oder halbjährlich oder sogar nur einmal im Jahr festgelegt werden. Die Beiträge variieren von Anbieter zu Anbieter. Ein Vergleich lohnt sich also auf jeden Fall.
Wer diese Möglichkeit nutzen möchte, sollte allerdings vorher seinen Vermieter fragen - dieser muss nämlich zustimmen. Die meisten Vermieter bzw. Wohnungsgesellschaften haben aber nichts dagegen einzuwenden. Vor Abschluss eines solchen Vertrages sollte man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass man so lange zahlen muss, wie man dort wohnt - und das Geld erhält man auch nicht wieder. Für eine herkömmliche Mietkaution bekommt man immerhin noch Zinsen ausgezahlt.
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