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Nullenergiehaus mieten - Ein Selbstläufer

Das Nullenergiehaus erzeugt den gesamten Strom und all die genutzte Wärme selbst, sodass man über das Jahr insgesamt keine Zufuhr von außen mehr benötigt.

Die westliche Welt lebt im Luxus, sodass wir als Überflussgesellschaft immer mobil, satt und sauber sind. Jeder hat ein warmes Dach über dem Kopf, aufbereitetes Trinkwasser und problemlosen Zugang zu Bildung, Information und medizinischer Versorgung. All diesen Reichtum verdanken wir der Tatsache, dass hierzulande genug Energie vorhanden ist. Sei es in Form von Elektrizität, Wärme oder als chemisches Erzeugnis, wie zum Beispiel Benzin. Doch unsere Energie kommt vor allem in Straßenverkehr primär aus einer Quelle: dem Öl. Ein Rohstoff, den wir in Motoren und Öfen verfeuern, obwohl er bereits zu Neige geht und eigentlich viel zu wertvoll ist, um ihn einfach zu verbrennen, denn man braucht ihn um Kunststoffe herzustellen.

Weil es im mobilen Bereich noch keine flächendeckend einsatzfähigen Alternativen gibt, muss man das schwarze Gold zu erst im stationären Einsatz einsparen. Ein guter Ansatz ist das sogenannte Nullenergiehaus.

Es braucht, wie der Name schon sagt, übers Jahr gesehen keine Energiezufuhr von außen, weil Elektrizität und Wärme direkt am Haus erzeugt werden. Dabei ist das Haus besonders energiesparend gebaut, sodass die dicke Isolation und ein sogenannter Wärmetauscher verhindern, dass die erzeugte Energie nach außen verloren geht. Ein Wärmetauscher ist ein spezielles Lüftungssystem, das beim Lüften die Wärme der verbrauchten Luft über sogenannte Lamellen (dünne Metallplatten) auf die frische Luft überträgt. Das Nullenergiehaus hat meistens beide Sorten von Solaranlagen auf dem Dach: die Solarzelle und Solarkollektoren, sodass sowohl Wärme, als auch elektrische Energie erzeugt werden.

Es ist nicht so, dass das Haus keinerlei Energiezufuhr von außen braucht - der Wert ist viel mehr über das Jahr gemittelt, sodass der Strom und die Wärme, welche im Winter aus dem Netz bezogen werden, muss im Laufe des Sommers wieder ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Die Bilanz gleicht sich also erst im Laufe des Jahres aus. Oft bleibt sogar Energie übrig, sodass man beim Einspeisen zusätzlich Geld verdient.

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