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Viele Großfamilien möchten ein Doppelhaus kaufen

Doppelhäuser sind nicht immer größer als besonders großzügige Einfamilienhäuser. Sie bieten aber u. a. den Vorteil, dass zwei Parteien mit vielen Mitbewohnern darin unterkommen können.

Viele Familien, die in einer Wohnung leben, träumen davon, in ein eigenes Haus zu ziehen. Einige davon ziehen nicht in ein alleinstehendes Einfamilienhaus, sondern in eine Doppelhaushälfte, auch weil diese Variante meistens die günstigere ist. Aber selbst wenn eine Doppelhaushälfte nicht so teuer ist wie ein einzelnes Haus, so ist es für Normalverdiener immer eine große Investition, die man normalerweise nur einmal im Leben tätigen kann und erbringen möchte. Daher sollte man vor einem Zuschlag alle Optionen sorgfältig prüfen und auch eine größere Investition in Betracht ziehen, wenn man mit einem kleinen Haus nicht vollkommen zufrieden ist. Wobei man immer eine Überschuldungsgefahr berücksichtigen sollte, insbesondere wenn nur eine Person in der Familie werktätig ist und Geld verdient. Man kann das Haus aber auch als eine Wertanlage betrachten, denn gerade wenn man etwas mehr Wohnraum dazu kauft, als man selbst für den Eigenbedarf benötigt, dann kann man einen Teil der Wohnfläche an andere vermieten, um das Haus zu refinanzieren. Das geht besonders gut, wenn man ein Doppelhaus kauft.

Die Investition in ein Haus, welches von zwei Familien ohne Einschränkungen bewohnbar ist, kann sich für den Käufer lohnen, sofern er die nicht bewohnte Hälfte schnellstmöglich vermieten kann. Dafür sollte er am besten einen Makler engagieren oder selbst Werbung betreiben, wobei gilt, dass mehr Interessenten erscheinen werden, je besser die Lage des Objektes ist. Als Vermieter sollte man aber einige Dinge beachten, beispielsweise ist es sinnvoll, sich einen Nachweis über den Verdienst der Mieter vor Vertragsabschluss zeigen zu lassen, denn Mietnomaden können sehr viel Geld und Geduld kosten, gerade wenn man die Mieteinnahmen dringend benötigt und im Finanzierungsplan fest vorgesehen hat. Als Vermieter hat man zwar einige Rechte, aber auch einige Pflichten, beispielsweise muss man die Wege schneefrei halten und Reparaturen im Vermietungsobjekt erledigen und für Schäden aufkommen, die der Mieter nicht selbst verursacht hat. Wenn die Wohnung Qualitätsmängel aufweist und der Vermieter seinen Pflichten nicht nachkommt, kann der Mieter seine Beiträge einbehalten.

Viele Großfamilien ziehen auch in Doppelhäuser, weil bei diesen mehrere Parteien zwar nahe beieinander, aber auch weitgehend unabhängig voneinander wohnen können. Solche Objekte sind hervorragend für Mehrgenerationenhäuser geeignet, da beispielsweise ältere Menschen von jüngeren Familienmitgliedern versorgt werden können, ohne dass der Alltag der jungen und alten Familienmitglieder zu sehr ineinandergreift. Jede Partei hat ihren Freiraum, ohne voneinander entfernt zu leben. Allerdings ist es schwer, Doppelhäuser in einer guten Lage für einen günstigen Kaufpreis zu finden. Deshalb sollte man dafür einen Makler engagieren, der passende Objekte sucht, wobei man gegebenenfalls auch selbst eines bauen kann.

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