Eine Tischdecke macht den Raum wohnlicher
Der Mensch umgibt sich gerne mit Farben und Formen, die einem besonders gut gefallen oder die eine spezielle Wirkung auf uns haben. Eine Tischdecke ist dabei eine gute Möglichkeit, farbliche Akzente zu setzen.
Die Geschichte der Tischdecke ist sicherlich vielfältig. Wenn sie auf der einen Seite über Jahrhunderte hinweg wohl oft als Schutz vor den empfindlichen Oberflächen eines Tisches eingesetzt wurde, hat sie heute mehr und mehr eine dekorative Funktion. Früher galt Tisch- und Bettwäsche allerdings auch als Statussymbol und wurde der Tochter in der Aussteuer bei der Hochzeit mitgegeben. Damals mussten viele Mädchen, wenn sie ein bestimmtes Alter erreicht hatten, sich daran machen, ihre Aussteuer zu fertigen. Auch die Tischdecke gehörte dazu. Zu jener Zeit wurden je nach Budget feinste Materialien verarbeitet. In der Regel verlangte gerade die sogenannte Weißwäsche, zu der auch Tischdecken zählten, nach Damast. Um diese Wäschestücke dann noch zu veredeln, wurden die Ränder mit einer Hohlsaumstickerei versehen, wobei einzelne Fäden aus dem zu verarbeiteten Material gezogen und vernäht wurden. Eine kniffelige Handarbeit für lange Winterabende, an die sich heute sich noch so manche Großmutter erinnern mag.
Heute ist die Tischdecke ein Gebrauchsgegenstand im Haushalt, um deren Fertigung man sich allerdings kaum noch Gedanken macht. Die Industrie und auch der Handel bieten zahllose unterschiedliche Produkte in allen Farben und Formen an. Auch das Material kann verschiedener nicht sein. Es reicht von der klassischen Küchendecke aus Wachstuch mit Aufdruck bis hin zu luftigem Taft. Mittlerweile dominiert auch nicht ein einziger großer Tisch unsere Wohnräume, sondern häufig besitzen wir mehrere, kleinere Tische mit andersgearteten Decken. Wo früher die Farbe Weiß vorherrschte, darf es mittlerweile auch ruhig bunt sein. Idealerweise sollten sich allerdings die Farben der Tischdecken auch in den Raumfarben wiederfinden.
Die meist verwendeten Materialien bei diesen Decken ist dabei die Baumwolle oder spezielle Kunstfasern. Meist ist die Optik von ausgesuchter Baumwolle wesentlich edler als die von Synthetikprodukten, doch die Hausfrau – oder auch der Hausmann – weiß auch, welchen Aufwand es macht, diese zu bügeln oder zu mangeln. Daher wird heutzutage auch oft auf Kunstfaser zurückgegriffen, weil diese wesentlich pflegeleichter ist.
Das Preissegment von Tischdecken ist dabei so vielfältig wie die angebotenen Qualitäten. Sie reichen von drei bis fünf Euro für einfache Varianten bis hin in die vierstelligen Bereiche für Einzelstücke oder Designerprodukten.
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