Die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen regulieren
Nicht nur beim Auftreten von Schimmel sollte die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen überprüft werden. Auch nach der Behebung des Problems ist es sinnvoll, den Feuchtigkeitsgehalt der Luft regelmäßig zu überprüfen.

Es ist einfach, die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen selbst zu messen. Mit einem Hygrometer kann sie schnell und unkompliziert ermittelt werden. Der optimale Wert liegt zwischen fünfundvierzig und fünfundfünfzig Prozent. In beheizten Räumen liegt der Wert im Winter oft darunter. Dann ist die Luft zu trocken und empfindliche Menschen können durch die trockene Heizungsluft unter Reizungen der Atemwege leiden. Es ist deshalb sinnvoll, auf eine ausreichende Luftbefeuchtung zu achten und gegebenenfalls Luftbefeuchter einzusetzen. Diese sind preisgünstig und lassen sich einfach an Heizkörpern befestigen. Man kann aber auch Zimmerbrunnen oder Pflanzen aufstellen, um die relative Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Sie sollte aber Werte von sechzig Prozent nicht überschreiten, bei siebzig Prozent wird schon die Schimmelbildung begünstigt. Um die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen zu regulieren, ist es sinnvoll, auch auf die baulichen Gegebenheiten zu achten: Fenster sollten gut schließen und isolierverglast sein, und Innenwände nicht mit isolierenden Materialien verkleidet sein. Es ist wichtig, regelmäßig und richtig zu lüften. Fünf bis zehn Minuten Durchzug sind sinnvoller als ein Fenster auf Kippstellung. Im Internet bekommt man auf zahlreichen Webportalen, beispielsweise von Energieversorgern oder auf Ratgeberseiten und in Foren, viele Tipps zum richtigen Lüften und zum Regulieren der Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen.
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