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    Eine angenehme Luftfeuchtigkeit fördert die Gesundheit

    Besonders im Winter fühlt man sich oft in der Wohnung nicht wohl. Die Augen brennen, und die Atemwege sind gereizt. Das kann daran liegen, dass in den Räumen keine angenehme Luftfeuchtigkeit vorhanden ist.

    Wir arbeiten und leben überwiegend in geschlossenen Räumen. Ob wir uns darin wohlfühlen, hängt vornehmlich von einem gesunden Raumklima ab. Dieses wird von den drei Faktoren Temperatur, Luftbewegung und Luftfeuchtigkeit bestimmt. Die Luftfeuchtigkeit wird mit einem Hygrometer gemessen. Als angenehme Luftfeuchtigkeit empfinden wir Werte zwischen 40 und 65 Prozent. Für Büroräume empfiehlt die Arbeitsstättenverordnung einen Wert von etwa 50 Prozent. Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, besteht die Gefahr einer Schimmelbildung. Ist sie zu niedrig, werden Atemwegserkrankungen gefördert, Teppiche und Computer entladen sich elektrostatisch, und Kontaktlinsenträger bekommen Probleme. Daher sollte am Arbeitsplatz und zu Hause regelmäßig die Luftfeuchtigkeit gemessen werden, um eventuell Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

    Dabei ist wichtig zu wissen, dass kalte Luft weniger Feuchtigkeit enthält als warme. Daher ist sie im Winter trockener. Beim Lüften strömt trockene kalte Luft ins Zimmer, die sich langsam erwärmt, wobei ihr noch mehr Feuchtigkeit entzogen wird. Dann sinkt die Luftfeuchtigkeit oft bis auf 30 Prozent ab. Damit in der Wohnung kein trockenes Wüstenklima entsteht, gibt es mehrere Möglichkeiten, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Eine angenehme Luftfeuchtigkeit wird durch Heizkörperverdunster erreicht, die man mit Wasser befüllt und an die Heizungsrippen hängt. Weiterhin sorgen elektrische Luftbefeuchter oder Luftwäscher für ein angenehmes Raumklima. Eine preiswerte Lösung, die zudem noch schön aussieht, sind Zimmerpflanzen. Sie schaffen im Raum durch ihre Verdunstung eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Am besten eignen sich dazu der Papyrus oder die Zimmerlinde. Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, sollte ein Luftentfeuchter zum Beispiel in der Küche oder dem Bad aufgestellt werden. Hausstauballergiker sollten darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist, da sich die Milben dann besonders gut vermehren.

    Wer beim Neubau oder der Sanierung eines Gebäudes auch an ein gesundes Raumklima denkt, sollte die Baustoffe Ziegel oder Lehm verwenden. Diese Materialien nehmen besonders viel Feuchtigkeit auf und geben sie nach und nach wieder an die Raumluft ab.

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