Kalte Wände können durch schlechte Isolierung entstehen
Kalte Wände sind im Allgemeinen ein sicheres Zeichen dafür, dass ein Haus nur über eine unzureichende Wärmedämmung verfügt. Hier sollte man im eigenen Interesse bald etwas dagegen tun.

Wer sich selbst sein Wohneigentum schafft, wird also im Allgemeinen sehr daran interessiert sein, dass in dieser Hinsicht alles stimmt. Kalte Wände begegnen uns dennoch und immer noch viel zu häufig. Es sind vor allen Dingen die alten Gemäuer, die früher meistens gar nicht isoliert wurden, die heute noch dieses Phänomen aufweisen und deren vielleicht nachträglich angebrachte Wärmedämmung schlecht oder noch gar nicht ausgeführt wurde. Mieter beklagen immer wieder kalte Wände und verlangen mit Recht von ihrem Vermieter eine Mietminderung und eine Beseitigung dieses groben Mangels. Auch in diesem Fall ist die schlechte Isolierung mit viel zu hohen Kosten und einer zu hohen Belastung für die Umwelt verbunden.
Beide Kriterien dürfen nicht geduldet und sollten schnellstens beseitigt werden. Die unnötig hohen Kosten und die Umweltbelastung sind aber nur eine Seite der Medaille, denn oft resultieren aus diesen schlechten Bedingungen andere Situationen, die die Lage noch schlimmer werden lassen. Kommt es etwa durch die kalten Wände sogar noch zu Schimmelbildung, kann dieser Mangel schon gar nicht mehr so ohne weiteres behoben werden. Der Mieter, der sich ständig in einer viel zu kalten Wohnung aufhalten muss, weil die Wände schlecht isoliert sind, unterlässt es vielleicht, für die notwendig Belüftung und Frischluftzufuhr in diesen Räumen zu sorgen. Warum sollte er auch lüften, wenn eh schon alles kalt ist? Und an dieser Stelle könnte dann der Teufelskreis beginnen. Die kalten Wände schimmeln nun auch noch vor sich hin und bringen eine absolute Gefahr für die Gesundheit der Bewohner mit sich. Kalte Wände sind ein Zustand der nicht toleriert werden sollte.
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