Wie entsteht Energie und woher kommt das Erdgas

    Schnell ist die Heizung eingeschalten und das Licht angemacht. Kaum jemand denkt dabei über den langen Weg von Erdgas oder von elektrischer Energie nach, bevor diese Energiearten im Haushalt genutzt werden können.

    Bestenfalls ein Ausfall der Stromversorgung oder der Gasversorgung lässt unsere Gedanken darum kreisen, wie abhängig man doch von der Energie ist. Aber schließlich macht dies auch den technischen Fortschritt aus, mit modernen energieverbrauchenden Geräten und Anlagen das Leben angenehmer zu gestalten. Auch die Stromkostenrechnung macht manchmal Kopfzerbrechen, mit einem Internet Strom Preisvergleich kann der Preis etwas gesenkt werden.

    Erzeugt wird der elektrische Strom in Kraftwerken. Zur Versorgung einer Großstadt ist dann schon einmal ein großes Kraftwerk notwendig, welches eine Leistung von einigen Hundert Megawatt (MW) hat. Brennstoffe für ein Kraftwerk können Öl, Steinkohle, Braunkohle oder Gas sein. In Atomkraftwerken gibt es radioaktive Brennstäbe, die zur Energieerzeugung benutzt werden. Das eigentliche Prinzip ist in den meisten Kraftwerken immer ähnlich. Über die Verbrennung von Brennstoffen oder durch Kernbrennstäbe im Kernkraftwerk wird Wärme erzeugt, die dann Wasser so weit erhitzt, das Dampf entsteht. Dieser heiße und unter hohem Druck stehende Wasserdampf treibt Turbinen an. Die Turbinen sind mit Generatoren gekoppelt, in den Generatoren entsteht dann der elektrische Strom. Die erzeugte elektrische Energie speist man in Hochspannungsleitungen ein, um sie möglicherweise über mehrere Hundert Kilometer transportieren zu können.

    Der Energieträger Erdgas ist vor allem für die Wärmeerzeugung wichtig. Dieses Gas wird als Roherdgas aus dem Erdinneren gefördert. Entweder über Bohrtürme auf Land oder Bohrplattformen im Meer. Nach der Aufbereitung des Rohgases wird das Gas in überdimensionalen Rohrleitungen unter hohen Drücken über bis zu mehrere Tausend Kilometer entfernte Gasversorgungsunternehmen transportiert, die wiederum über Straßenleitungen das Gas dem Verbraucher liefern. Der Verbraucher kann heutzutage übrigens auch den Gasanbieter wechseln, wenn er durch einen Gaskosten Vergleich einen günstigeren Gasanbieter findet.

    Je länger der Weg von der Gasförderstelle zum Gasunternehmen ist, desto mehr Verdichterstationen müssen unterwegs den Druck des Gases immer wieder erhöhen, damit das Gas die langen Strecken fließen kann.

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