Gomera - die grüne Insel
Gomera ist die zweitkleinste Insel unter den kanarischen Inseln. Sie hat schon Tropenqualität in ihrem Bewuchs und mit ihren Tieren, ohne aber so gesundheitsgefährdend zu sein.
Die Kanaren sind die Inseln, die am weitesten von uns weg sind. Eigentlich handelt es sich bei den kanarischen Inseln nicht mehr um Teile von Europa, es handelt sich dabei um Teile von Afrika. Politisch gehören die Inseln aber zu Spanien und damit zur europäischen Union.
Gomera liegt fast tausend Kilometer vom spanischen Festland, also von Gibraltar weg. Man fühlt sich, wenn man diese Insel ansteuert, auch viel weiter weg als in Barcelona oder Madrid. Die Kanaren zeichnen sich, wie auch die Tropen, durch ein All-Jahreswetter aus. Die Temperaturen schwanken im ganzen Jahr nur sehr gering, so wie es in den Tropen üblich ist. Allerdings gibt es in dem Sinne kein Nachmittagsregen. In den Tropen regnet es ja am Nachmittag beim Beginn der Dämmerung. Hier regnete es in den Wintermonaten etwas häufiger. Niederschläge und Wasser gibt es auf Gomera in ausreichender Menge, ansonsten wäre die Insel ja nicht so grün.
Die Fauna dieser Insel ist hoch interessant. Die Insel, die vor vielen Millionen Jahren durch einen Vulkanausbruch entstand, hat den größten existierenden Lorbeerwald. Die Insel ragt an ihrer höchsten Stelle tausend Meter über den Meeresgrund hinaus. Die Vegetation ändert sich auf dieser Insel an jeder Stelle und ist sehr reichhaltig.
Die Sprache der Ureinwohner der Insel gehört, und das ist einmalig auf der Welt, zu den Pfeifspachen. Allerdings ist die Sprache durch spanisch verdrängt worden. Eine Pfeifsprache kann längere Distanzen überwinden als normale Sprachen.
Die Insel ist touristisch erschlossen und wird zu jeder Zeit von den üblichen Touristengesellschaften angesteuert. Es handelt sich zumeist um Pauschaltouristen, die auch für den Lebensunterhalt der Insel sorgen. Es gab auch eine politische Unabhängigkeitsbewegung in Gomera weg vom spanischen Festland, seit es jedoch den Tourismus und die damit verbundenen Einnahmen gibt, sind solche Bewegungen fast unbekannt. Es gibt auch Langzeit Touristen aus Deutschland auf dieser Insel. Es handelt sich dabei um Überbleibsel der Hippie Bewegung, wie es sie auch auf Ibiza gab und gibt. Als Tourist kann man diese Insel per Flug erreichen.
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