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Pyongyang - das politische Zentrum Nordkoreas.

Pyongyang ist das Machtzentrum Nordkoreas. Die älteste Stadt der koreanischen Halbinsel, die der Legende nach im Jahr 2333 v.Chr. von Halbgott Dangun Waggeom gegründet wurde, liegt im Südwesten des asiatischen Landes.

Pyongyang liegt im Südwesten Nordkoreas und hat über 3 Millionen Einwohner. Der Fluss Taedong fließt direkt durch die nordkoreanische Hauptstadt durch. Umgeben ist die Stadt von sanften Hügeln, Ebenen, Anhöhen und Bergen. Das Klima ist gemäßigt, jedoch herrscht von Juni bis September Monsunzeit, in der die Luft sehr warm und feucht ist. Pyongyang wurde im Laufe der letzten beiden Jahrtausende von Chinesen und Japanern erobert und beherrscht. Im späten 19. Jahrhundert gab es in der koreanischen Stadt mehr als 100 Kirchen, die aufgrund der starken Missionierung durch den christlichen Glauben erbaut wurden. Ursprünglich waren die Bewohner Pyongyangs Anhänger des Buddhismus und des Konfuzianismus. Heute existiert laut der nordkoreanischen Verfassung das Recht auf Religionsfreiheit, jedoch gibt es immer wieder Berichte, die von der Verfolgung und Inhaftierung von Christen berichten.

Pyongyang hat den Status einer koreanischen Provinz und steht unter der direkten Verwaltung der nordkoreanischen Regierung. Das nordkoreanische Staatssystem wird in der Verfassung als Demokratischer Zentralismus bezeichnet. Das Einparteiensystem ist ebenfalls in der Verfassung verankert. Hier wird die führende Rolle der kommunistischen Partei der Arbeit Koreas festgelegt. Diese Partei geht auch bei Parlamentswahlen mit großer Mehrheit als Wahlsieger hervor, ist sie doch die einzige, zur Wahl zugelassene Partei.

Pyongyang besitzt zahlreiche Theater. Besonders hervorzuheben sind dabei das Große Opernhaus, die Zentrale Jugendhalle und das Moranbong-Theater. Dieses wurde im griechischen Stil erbaut. Weitere sehenswerte kulturelle Einrichtungen sind das Historische Museum Pyongyangs und die Kunstgalerie sowie das Folkloremuseum. Eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art ist die USS Pueblo, ein US-Marine-Schiff, das auf dem Taedong-Fluss vor Anker liegt. Im Jahr 1968 wurde das Schiff gefangen genommen und ein Jahr später erst wurde die amerikanische Besatzung freigelassen. Heute kann dieses Schiff besichtigt werden. Durch die bewegte Vergangenheit der nordkoreanischen Hauptstadt wurde das historische Zentrum mehrmals komplett zerstört und wieder neu aufgebaut. Das letzte Mal wurde die Stadt im Koreakrieg von 1950 bis 1953 komplett zerbombt und erneut aufgebaut. Heute prägen besonders im Zentrum der Stadt Parks und breite Straßen, die von hohen Wohnblöcken gesäumt sind. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Überreste der alten Stadtmauer, buddhistische Tempel und Gräber aus dem 1. Jahrhundert.

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