British Airways, eine große Fluggesellschaft
British Airways ist eine der größten Fluggesellschaften mit weltweiten Flugzielen. Ihr Heimatflughafen ist London-Heathrow. Sie ist Gründungsmitglied der Oneworld Alliance und fliegt in Deutschland sechs Ziele an.

Die Wurzeln von British Airways reichen bis in das Jahr 1924 zurück. Die eigentliche Gründung erfolgte 1972 durch den Zusammenschluss der beiden britischen Fluggesellschaften BEA (British European Airways, nur im europäischen Bereich aktiv) und der BOAC (British Overseas Airways Corporation, bot Flüge weltweit an). Die BEA bediente seit 1946 in Deutschland auch den Berlin-Flugverkehr, bevor die Lufthansa in diesen Bereich wieder einsteigen durfte. 1992 nahm British Airways mit der Tochtergesellschaft Deutsche BA wieder den Flugverkehr innerhalb Deutschlands auf. Bedingt durch die große Konkurrenz der Billigflieger wurden diese Dienste entsprechend der wirtschaftlichen Umorientierung auf den Fernverkehr im Jahre 2003 wieder aufgegeben. Heute bietet British Airways ihre Fernflüge aus Deutschland von den Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart an.
Bekannt wurde British Airways auch durch das Überschall-Verkehrsflugzeug Concorde, das 1976 als gemeinsame Entwicklung von Frankreich und Großbritannien auf den Markt gebracht und exklusiv von der britischen BA und der französischen Air France betrieben wurde. Mit der Concorde war es möglich, in Boston/USA zu starten, nach Paris zu fliegen und dort nach dem Auftanken zurück nach Boston zu fliegen - und man war einige Minuten eher da als eine Boeing 747, die zum Startzeitpunkt der Concorde in Boston in Paris los geflogen war. Die Concorde flog 24 Jahre lang unfallfrei, bis es 2000 in Paris zu einem Absturz kam, bei dem alle Fluggäste ums Leben kamen. 2003 wurde der Flugbetrieb eingestellt.
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