Wissenswertes über die selbstaufblasbare Isomatte
Die selbstaufblasbare Isomatte ein Kompromiss aus Luftmatratze und klassischer Isomatte. Immer mehr Camper nutzen sie wegen der vielen Vorteile, wissen aber oft nicht einmal, wie so eine Matte funktioniert.
Beim Camping und sonstigen Ausflügen, die zur Folge haben, dass man länger von zu Hause weg ist, ergibt sich früher oder später ein Problem: der Schlafplatz. Mancher wird sagen, dass man auch einfach ins nächste Hotel kann, doch ist das der Sinn der Sache? Die ganze Aktion hat doch den Zweck, die Natur zu erleben, anstatt viel Geld für Hotelzimmer zu zahlen. Aus diesem Grund gibt es neben der Luftmatratze und der gewöhnlichen Isomatte auch die selbstaufblasbare Isomatte. Die Luftmatratze hat im Gepäck zwar den geringsten Platzanspruch, muss aber aufgeblasen werden und wiegt relativ viel. Die Isomatte ist schnell ausgerollt, nimmt aber viel Platz ein und bietet nur geringen Schlafkomfort.
Eine selbstaufblasbare Isomatte nimmt nicht besonders viel Platz ein, wiegt etwa so viel, wie die gewöhnliche Isomatte und bietet ähnlichen Schlafkomfort, wie die Luftmatratze und muss nicht aufgeblasen werden. Doch wie funktioniert das?
Die selbstaufblasbare Isomatte hat ein Ventil, das man aufschrauben kann, und ist mit einem Schaumstoff gefüllt. Sobald man die Matte ausrollt und das Ventil öffnet, tut der Schaumstoff, was er eigentlich die ganze Zeit wollte, aber nicht konnte, weil er zusammengedrückt war: Er saugt sich mit Luft voll, sodass die Poren sich füllen und das Volumen zunimmt. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, ist die Matte prall gefüllt und man kann sich drauflegen - natürlich erst nach den schließen des Ventils. Am nächsten Morgen wird das Ventil geöffnet und die Matte zusammengerollt. Dabei presst der Camper die Luft aus dem Schaumstoff, sodass er kleiner wird - etwa so, als würde man ein Kissen zusammenpressen. Damit der Schaumstoff nicht wieder größer wird, muss man das Ventil natürlich wieder verschrauben. Der Aufblähvorgang dauert etwa zehn Minuten, während das Zusammenrollen in weniger als zwei Minuten erledigt ist.
Gute Isomatten wiegen wenig, sind zusammengerollt möglichst klein und aufgebläht möglichst groß, resistent gegenüber scharfkantigen Steinen, Feuchtigkeit, kleineren Dornen und haben, wie der Name schon sagt, gute Isolationseigenschaften. Schließlich will niemand in der Nacht frieren, weil der Boden kalt ist.
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