Läuft doch noch immer alles nach Drehbuch.
Zuerst gestern kurz ein „neues All-Time-High“ – auch wenn es das
nicht wirklich war – gestellt, das niemand bekommen hat. Ich
hatte auf 31,75 CHF einen Verkaufsauftrag über 3’000 Stück, der
wurde aber nicht bedient. Genau so wollte man es haben: man
wusste, wie viel Stück geholt wird, meine wollte man nicht.
Psychologisch hat man damit aber schon erreicht, dass viele
denken: „Hätte ich doch bei 31,75 verkauft.“ Der Kurs war völlig
fiktiv 10 % hochgestellt.
Zusätzlich wollte man heute mit riesigem fiktivem Volumen von
450’000 Stück Panik verbreiten. Tatsächlich waren es +/- 65’000
Stück, die im frühen Handel den Kurs um 10 % einbrechen ließen.
Zusammen mit den fiktiven +10 % von gestern suggeriert das
bereits 20 verlorene Prozentpunkte – massiv, in meinem Fall eine
halbe Million.
Am Ende dreht man einfach weiter an dem Story-Board, das längst
geschrieben ist. Nach oben hin war nichts mehr zu holen, also
musste etwas Neues her – und das wurden eben die zwei Tage
kreiert. Ob es Zufall ist, dass genau wieder ein US-Auftritt von
Weber an der Börse torpediert wird, wage ich zu bezweifeln.
Ich bleibe bei meiner Theorie: Yass ist der Strippenzieher für
BP, Chavez die Aufpasserin, und am Ende schlägt Abbvie zu – so
wie es seit 1,5 Jahren aufgegleist wurde. Ich bin mir sogar
sicher, dass Weber bis heute selbst noch nicht verstanden hat,
dass er schon längst verkauft hat.
Alles nur eine Theorie, aber diese ganzen Übungen macht man nicht
einfach so. Man will Aktien – und jedes Mittel ist recht.
Passend für mich ist auch, dass seit ein paar Wochen die Shorts
geschlossen werden. Auch die Aktion heute sorgte nicht für eine
Veränderung, die ich im Hintergrund einsehen kann.