Fenster schließen  |  Fenster drucken

17.01.2009 10:46

“Spiegel”: Deutsche Bank beendet sogenannten Eigenhandel



Hamburg (ddp). Die Deutsche Bank beendet einem Magazinbericht

zufolge den sogenannten Eigenhandel mit Wertpapieren.
Wie das

Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag in Hamburg vorab

berichtete, hat der Vorstand dies nach hohen Verlusten in dem Bereich

entschieden. Noch in der zweiten Jahreshälfte 2008 hätten ein paar

Hundert Händler mit dem Kapital der Bank einen zweistelligen

Milliarden-Euro-Betrag auf die künftige Entwicklung von Aktienkursen

oder Kreditderivaten setzen dürfen.



«Die Risiken sind einfach nicht mehr vertretbar»
, zitiert das

Blatt einen mit der Situation vertrauten Manager. Im Eigenhandel mit

Aktien seien zwar schon die meisten Risiken beseitigt. Doch bei

Kreditderivaten verzögere sich der Ausstieg, weil die Kontrakte

teilweise erst in einigen Jahren abgewickelt werden könnten.




Erst in der vergangenen Woche hatte die größte deutsche Bank

eingeräumt, im vergangenen Jahr wegen der Finanzmarktkrise tief in

die roten Zahlen gerutscht zu sein. Das Institut rechnet mit einem

Nettoverlust in der Größenordnung von 3,9 Milliarden Euro. 2007 hatte

das Institut noch 6,5 Milliarden Euro verdient. Allein für das vierte

Quartal 2008 wird mit einem Verlust in der Größenordnung von 4,8

Milliarden Euro gerechnet. Verantwortlich dafür sei unter anderem

auch der Eigenhandel mit Wertpapieren gewesen

 
aus der Diskussion: Deutsche Bank - Fakten - Hintergründe - Chancen - Risiken
Autor (Datum des Eintrages): codiman  (17.01.09 12:54:41)
Beitrag: - von 1.065 (ID:36395152)
Alle Angaben ohne Gewähr © wallstreet:online