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Wenn man richtig schöne, große und teure Autos sehen wollte, mußte man früher schon aus der Gegend mit den schnieken Einfamilienhäusern heraus und einmal in die (oder das) Stadtviertel spazieren gehen, in denen die Sozialwohnungen standen.
Das war vor mehr als 30 Jahren schon so, wo es noch keine Ausländer-Problematik in dem heutigen Sinne gab, also in diesen Gegend überwiegend Deutsche wohnten.
Wohl durfte man damals solche vordergründig überraschende, da ein gesellschaftliches Paradoxon offenlegende Entdeckungen bekunden, ohne in den Verdacht zu geraten, "Rassist" zu sein. Projeziert man solche althergebrachten Erfahrungen jedoch aussschließlich in Bezug auf bestimmte Volksgruppen, wie heute oft zu sehen ist, kann man natürlich mit dem Rassismus-Vorwurf rechnen.

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aus der Diskussion: was ist eigentlich "rassistische" stimmungsmache?
Autor (Datum des Eintrages): Semikolon  (08.02.04 10:22:23)
Beitrag: 6 von 18 (ID:12086027)
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