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Sind wir doch mal ehrlich. Wenn wir mit den Fonds Geld verdienen wollen (und nicht nur die Steuer im Anfangsjahr drücken), dann helfen uns auch Garantien nicht viel. Diese können, wenn überhaupt, den Verlust auf -20% bis -50% begrenzen.

Was wir brauchen sind gute Filme, die gesehen werden und daher Geld einpielen, und zwar mehr, als sie gekostet haben. Und daher ist das alles entscheidende Kriterium: wem trauen wir zu echte Blockbuster zu produzieren, die mehr einspielen, als sie kosten?

Meine Meinung zu allen Hollywood Fonds (Equity, VIP etc.): zu gefährlich, denn die Filme sind extrem teuer. Siehe VIP Desaster. Ich wünsche Equity, dass es besser läuft!

Zu Herrn Boll kann ich nur sagen: der wird in den USA als der neue Ed Wood gehandelt. Sein Film Alone in the Dark spielte fast 90% weniger ein als prospektiert. Wer da noch investiert, muss völlig wahnsinnig sein!

Und übrigens hat der ein ordentliches Scope Rating, dass man sich als Anleger, der 70% oder so verloren hat an die Wand nageln kann! Vergiss das. Die haben keine Ahnung vom Filmgeschäft, und das ist das wichtigste!

Und das hat eben Herr Groenewold von GFP wie kaum ein anderer. Der ist eine Größe im deutschen Filmbusiness und hat seine Finger immer im Spiel, wenn die interessantesten Projekte verfilmt werden. Und daher ist das für mich der einzige Fonds, der in Frage kommt - sofern die Rahmendaten stimmen (Weichkosten, Garantien etc.). Und da nehmen sich die Fonds alle nicht viel.

In diesem Sinne.
 
aus der Diskussion: VIP-Medienfonds
Autor (Datum des Eintrages): TheStreetbusters  (19.08.05 14:32:48)
Beitrag: 25 von 86 (ID:17615360)
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