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Erträge erwirtschaften mit Verleihen von Primacom-Aktien an Shortseller ist schön und gut. Nur hätten die Aktionäre hierüber informiert werden müssen. Es ist doch klar, dass eine solche Aktion kaum der kurz- bis mittelfristigen Werthaltigkeit eines Investments in AGFB/Primacom förderlich ist.

In den USA würde es längst Class Action lawsuits hageln, zumal es nicht gerade geringe Insiderverkäufe der Familie Preuß gab. Dass ich mit Anwaltkanzleien, die sich via Class Action Lawsuit auf Kosten der gewöhnlichen Aktionäre bereichern wollen wenig Sympathie habe, steht auf einem anderen Blatt. Ein ebenso unethisches Verhalten ist aber das Insider-Selling der Familie Preuss vor dem Hintergrund der von AGFB durchgeführten Wertpapierleihe.

Das Argument, dass andere Telekom-Werte ebenso korrigiert haben, zählt übrigens nicht. Zumindest nicht, wenn auf der anderen Seite argumentiert wird, Primacom sei im internationalen Vergleich deutlich unterbewertet.
 
aus der Diskussion: PRIMACOM Thread 84
Autor (Datum des Eintrages): Nullgesicht  (12.09.00 18:12:08)
Beitrag: 78 von 117 (ID:1808911)
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