Fenster schließen  |  Fenster drucken

hier der ganze text; printausgabe 25/26.3.!!!


24. März 2006
17:20 ORF-Tochter übernimmt Sat-Verschlüsselung der deutschen Bundesliga
ORS spielt eine entscheidende Rolle bei der Ausstrahlung der Hunderte Millionen Euro schweren deutschen Bundesliga
Der österreichische Senderbetreiber ORS landete nach STANDARD-Informationen (Wochenendausgabe( einen Erfolg in Deutschland: Er spielt eine entscheidende Rolle bei der Ausstrahlung der Hunderte Millionen schweren deutschen Bundesliga.
***
Montag um 14 Uhr will die Arena Sport Rechte und Marketing GmbH in München bekannt geben, wie die Deutschen ihre Bundesliga auf den Fernseher bekommen. Die Tochter des Kabelbetreibers Unity Media hat die Pay-TV-Rechte wie berichtet Premiere weggekauft. Die ORF-Sendertochter ORS wird bei der Ausstrahlung eine entscheidende Rolle spielen.


Mehr zum ThemaRecht
Rechtsschutz- versicherung online bei Züritel

Marketing
Erfolgreich werben auf derStandard.at

Stellenmarkt
1.000 Stellen- angebote auf derStandard.at/ Karriere
bezahlte Einschaltungen
Die ORS soll die Signale verschlüsseln und zum Satelliten schicken, der sie in die deutschen Haushalte überträgt. Ein Arena-Insider, der ungenannt bleiben will, sagte dem STANDARD am Freitag, Montag in der Pressekonferenz werde "bei der Satellitenübertragung auch der Name ORS fallen". Ein Sprecher des Münchner Unternehmens verweigerte jeden Kommentar dazu und verwies auf den offiziellen Termin am Montag. Ähnlich ORS-Geschäftsführer Michael Wagenhofer am Freitag auf STANDARD-Anfrage: "Bis Montag kann ich weder bestätigen und dementieren, dass wir bei Arena eine Rolle spielen."

Beachtliche Konkurrenz

Die Konkurrenz um diesen Job war durchaus beachtlich: Gegen die ORS bemühte sich mit Astra auch einer der weltgrößten Satellitenbetreiber um die Verschlüsselung.

Die Entscheidung könnte durchaus weit reichende Folgen haben: Die Astra-Tochter APS verschlüsselt die Satellitensignale wie der Abosender Premiere mit einem System namens Nagravision. Die ORS wird die Bundesliga aber über das Konkurrenzsystem Cryptoworks verschlüsseln. Dafür brauchen die Konsumenten eine neue Schlüsselkarte, nicht zwingend aber einen neuen Decoder.

Damit bekommt Astra im deutschen Markt just nun Konkurrenz, wo alle großen Privatsender ihre Programme über das Astra-System verschlüsseln und rund fünf Euro Gebühr pro Monat dafür verlangen wollen.

Der Satellitenempfang der deutschen Liga für Österreich über Arena ist nach STANDARD- Infos bisher nicht vorgesehen. (Harald Fidler/DER STANDARD, Printausgabe, 25./26.3.2006)

ORF-Tochter übernimmt Sat-Verschlüsselung der deutschen Bundesliga



http://derstandard.at/?url=/?id=2389933
 
aus der Diskussion: +++PRIMACOM+++DER WAHNSINN GEHT WEITER !!!+++
Autor (Datum des Eintrages): Lanzalover  (24.03.06 18:32:26)
Beitrag: 52 von 195 (ID:20941962)
Alle Angaben ohne Gewähr © wallstreet:online