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Dachte bisher auch, dass Pulsiv nicht so schlecht ist.

Sind übrigens nicht die Grundgebühren allein, sondern vor allem die Limitgebühren die z.B. Consors enorm ins Geld gehen.

Auch der L&S-Handel war für mich bisher ein Grund zumindest ein Zweitkonto bei Pulsiv zu haben.

Was mich aber gerade besonders verärgert:

Bei korrekter Orderweiterleitung wäre es in zwei Fällen (ein Kauf, ein Verkauf) eigentlich zum Eröffnungskurs in Fra zu Orderausführungen meiner vor 9.00 Uhr aufgegebenen Orders gekommen.

Tatsächlich wurden beide Orders zwischen 10.20 und 10.30 Uhr ausgeführt.
Und jetzt kommt es.

Ich habe mir noch mal die Trades und Sales von 10.15-10.30 in beiden Aktien angeschaut.
Und siehe da, bei beiden Aktiengattungen gab es in dieser Zeit Kursfeststellungen bei denen genau die Aktienanzahl meiner Aufträge gehandelt wurde (ist schon ein ziemlicher Zufall, weil ich zwei mal eine sehr "krumme" Anzahl Aktien handelte).
Mein Ausführungskurs der Verkaufsorder war aber niedriger! als dieser Kurs (zum nächsten festgestellten Kurs, 8 Minuten später), bei der Kauforder höher! (zum Kurs der vorigen Kursfeststellung, 10 Minuten früher; mein Limit lies diese Trades allerdings beide Male zu).

Wenn das ein mieses Ding der Abteilung Pulsiv Eigenhandel war, gibt es echt Ärger.
Es geht gar nicht mal um soviel Geld, aber so eine Abzocke sollten sich Direktbanken besser nicht erlauben: Erst die Orders nicht an die Börse bringen und dann mit den Orders noch ein bisschen "skalpen", wenn es das Limit eben mal hergibt!

Bin mal auf deren Rechtfertigung gespannt.

Ist Euch sowas schon mal passiert?
 
aus der Diskussion: PULSIV -- Kein Orderrouting an die Parkettbörsen?
Autor (Datum des Eintrages): Aeneas  (14.11.00 12:43:24)
Beitrag: 9 von 9 (ID:2343420)
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