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Noch eine Ergänzung:

Bei der Citibank gab es jeden Monat ca. 5-6 neue Zertifikate,
die man zeichnen kann.
Darunter z.B. 2 hauseigene Papiere, eines von JPMorgan, eines von Barclays und eines von Lehman.
Die Lehman-Produkte waren also AKTIVE EMPFEHLUNGEN der Bank.
Spätere Hinweise auf das gestiegene Emittentenrisiko von Lehman wurden weder an Berater noch Kunde weitergeleitet.
Die Schuld jetzt also auf die Berater abzuwälzen, ist eine große Sauererei der Citibank.
Die Berater wurden geradezu dazu genötigt, Festgeldbestände (an denen die Bank wenig verdient) in provisionsträchtige Produkte umzuschichten. (bei anderen deutschen Banken läuft das aber ähnlich ab, die Citi ist da aber sicher auf Platz 1)
 
aus der Diskussion: Lehman Brothers Chapter 11 -> Auswirkung(en) auf deren Zertifikate
Autor (Datum des Eintrages): horaz1976  (05.10.08 12:23:11)
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