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@Stella, Captain, und andere:

Könnt ihr euch eigentlich vorstellen, dass es gerade in der heutigen Zeit auch viele Leute gibt, die in der Stadt oder städtischen Ballungszentren leben, und nicht das Glück haben, zeit ihres Lebens beim gleichen Arbeitgeber und der gleichen Adresse ihren Arbeitsplatz zu haben, sondern mehr oder weniger gezwungenermaßen alle paar Jahre ihren Dienstsitz wechseln, sei es weil sie den Arbeitgeber wechseln oder weil sie zwar beim gleichen Arbeitgeber, aber an einem anderen Ort eingesetzt werden. Sollen die dann eurer Meinung nach jedes Mal ihre Mietwohnung kündigen/ ihre Eigentumswohnung verkaufen und umziehen, um auch weiterhin zu Fuß oder mit dem Rad in die Arbeit zu kommen?
Und die Kinder jedesmal an einer neuen Schule anmelden?
Wenn man in eine andere Stadt zieht, ist dies natürlich unvermeidlich, aber oftmals finden derartige Veränderungen innerhalb der gleichen Stadt oder der gleichen Region statt.
Man bekommt doch mit der Pendlerpauschale sowieso nur eine kleine Entschädigung, die nicht annähernd die tatsächlichen Kosten, die für den Fahrtweg anfallen, abdecken.

Andererseits scheint ihr überhaupt nichts verwerfliches darin zu sehen, dass die Politiker, die denjenigen, die schließlich die Steuern zahlen, von denen ihre üppigen Diäten gezahlt werden, nicht mal die paar Euro fuffzig Werbungskosten gönnen, während sie ihrerseits monatlich mehrere Tausend Euro (steuerfreie!) Fahrtkostenpauschale kassieren, ohne dafür einen Nachweis bringen zu müssen.
 
aus der Diskussion: Pendlerpauschale Verfassungswidrig !
Autor (Datum des Eintrages): alfredogonzales  (10.12.08 23:29:17)
Beitrag: 126 von 133 (ID:36184127)
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