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Russland und Ukraine einig über Wiederaufnahme von Gaslieferung

Russland und die Ukraine haben sich über die Wiederaufnahme von Gaslieferungen für Europa und die Ukraine geeinigt. Die Gaslieferung werde bald wieder aufgenommen, sagte Russlands Regierungschef Wladimir Putin nach Gesprächen mit seiner ukrainischen Kollegin Julia Timoschenko. Diese erklärte, die beteiligten Gaskonzerne sollten bis Montag entsprechende Einigungen aufsetzen, dann könne Europa sofort beliefert werden.

Banken drohen offenbar weitere Milliardenverluste - Spiegel
Den deutschen Finanzinstituten drohen infolge der Finanzkrise laut einem Magazinbericht offenbar weitere Milliardenverluste. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" unter Berufung auf eine Umfrage des Finanzministeriums laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ddp schreibt, haben die Banken erst einen Bruchteil ihrer faulen Wertpapiere abgeschrieben. Der Umfrage unter 20 großen deutschen Banken zufolge würden diese Institute "toxische Wertpapiere" im Volumen von knapp unter 300 Mrd EUR besitzen, von denen erst rund ein Viertel abgeschrieben worden sei.

Steinbrück lehnt Errichtung einer "Bad Bank" ab - FASZ
Trotz drohender weiterer Milliardenverluste für den Finanzsektor hat Bundesfinanzminister Peer Steinbrück die Errichtung einer "Bad Bank", die den Finanzinstituten die schlechten Forderungen abnimmt, abgelehnt. Eine solche "Bad Bank" könne er sich "ökonomisch und vor allem politisch nicht vorstellen", sagte Steinbrück laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ddp der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FASZ). Gerade diejenigen, die nun eine solche Bad Bank forderten, hätten gleichzeitig kundgetan, dass sie den staatlichen Banken-Rettungsschirm nicht in Anspruch nehmen wollten.

Fed/Lacker sieht kaum Deflationsrisiken für USA
Der Präsident der Federal Reserve Bank of Richmond, Jeffrey Lacker, hat vor anhaltenden Inflationsrisiken für die US-Wirtschaft gewarnt und sich zugleich zuversichtlich in Bezug auf die Konjunkturentwicklung und die Chancen geäußert, dass die USA um eine Deflation herumkommen. Zwar stelle der Konjunkturabschwung derzeit die größere Herausforderung für die Geldpolitik dar, doch dürften die Verantwortlichen die Inflation nicht aus den Augen verlieren, sagte das in diesem Jahr erstmals seit 2006 stimmberechtigte Mitglied des Offenmarktausschusses (FOMC) der Federal Reserve.

Dudley im Rennen um Führung der New York Fed vorn - Kreise
William Dudley, Leiter der Marktabteilung der Federal Reserve Bank of New York, liegt nach Aussage informierter Kreise im Rennen um die Nachfolge seines derzeitigen Chefs, Timothy Geithner, vorn. Wie diese Person dem "Wall Street Journal" (WSJ) sagte, ist mit Fed-Governor Kevin Warsh der andere, bisher sogar als noch aussichtsreicher gehandelte Kandidat aus dem Rennen ausgeschieden. Dudley ist einer der Architekten der Finanzierungsfazilitäten, über die die Fed Swap-Geschäfte mit anderen Notenbanken und Wertpapierkäufe abwickeln kann.

Weißes Haus: US-Rezession endet im zweiten Halbjahr 2009
Die US-Wirtschaft dürfte sich nach Einschätzung des noch amtierenden US-Präsidenten George W. Bush ab dem zweiten Halbjahr 2009 wieder erholen. "Die von meiner Regierung ergriffenen Maßnahmen in Reaktion auf die Finanzkrise haben die Grundlagen für eine Rückkehr des Wirtschaftswachstums und Beschäftigungsaufbaus gelegt", erklärt Bush in einem Brief an den US-Kongress, der dem jährlichen Wirtschaftsbericht des Weißen Hauses beigefügt wurde.

Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO droht Lufthansa mit Warnstreiks

In der Tarifrunde für die rund 16.000 Flugbegleiter der Deutschen Lufthansa AG hat die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO mit Warnstreiks gedroht. Nach dem Abbruch der dritten Verhandlungsrunde werde nun von Fall zu Fall "über unausweichliche Arbeitskampfmaßnahmen in den nächsten Tagen und Wochen" entschieden, teilte die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) mit. Ein Sprecher der Airline forderte UFO zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf.

Deutsche Bank streicht Eigenhandel weitgehend zusammen
Die Deutsche Bank AG streicht ihren Eigenhandel weitgehend zusammen. Ein Sprecher des Instituts verwies auf Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann vom Mittwoch, demzufolge der Eigenhandel mit festverzinslichen Papieren komplett eingestellt und der Eigenhandel mit Aktien um etwa 80% heruntergefahren wird. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, die Deutsche Bank steige ganz aus dem Eigenhandel mit Wertpapieren aus.

Barclays sieht Vorsteuerergbnis 2008 über Analystenerwartung
Die Barclays plc geht davon aus, dass ihr Vorsteuerergebnis für das Jahr 2008 über den Erwartungen der Analysten liegen wird. Das Ergebnis vor Steuern dürfte 2008 unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten, Abschreibungen und Marktbewertungen deutlich über dem Analystenkonsens von 5,3 Mrd GBP liegen, teilte die Londoner Bank mit. Am Freitag war der Kurs der Barclays-Aktie um bis zu 25% eingebrochen.

UBS will 2009 rund 5.000 Stellen streichen - Zeitung
Die UBS AG will einem Zeitungsbericht zufolge in diesem Jahr rund 5.000 Stellen streichen. Wie die Zeitung "Sonntag" berichtet, will die Großbank die Streichungspläne zusammen mit ihrem Viertquartalsbericht am 10. Februar vorstellen. Laut dem Zeitungsbericht bestätigte ein UBS-Sprecher, im Rahmen der Quartalszahlen Pläne für einen Arbeitsplatzabbau bekanntgeben zu wollen. Zum Umfang der Stellenstreichungen habe sich der Sprecher jedoch nicht geäußert.

EU-Kommission wirft Microsoft Missbrauch der Marktmacht vor
Wegen der Vermarktung des Microsoft-Programms Internet Explorer zusammen mit seinem weit verbreiteten Betriebssystem Windows droht dem US-Softwarekonzern erneut Ärger mit der EU-Kommission. Die Kommission habe einen Beschwerdebrief an Microsoft geschickt, wie in Brüssel mitgeteilt wurde. Dieser unterstreiche die "vorläufige Meinung der Kommission", wonach der Verkauf von Internet Explorer und Windows im Paket den EU-Regeln gegen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung widerspreche.

Ölkonzern ConocoPhilips investiert weniger und baut Stellen ab
Der US-Ölkonzern ConocoPhillips wird in diesem Jahr in Anbetracht fallender Ölpreise weniger investieren und konzernweit 4% der Stellen streichen. Wie ConocoPhillips mitteilte, sollen im laufenden Jahr nur noch 12,5 Mrd USD investiert werden nach 15 Mrd USD im Jahr 2008. Darüber hinaus kündigte der US-Ölkonzern angesichts fallender Rohstoffpreise und rückläufiger Märkte Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 25,4 Mrd USD in der Explorations- und Produktionssparte an.
 
aus der Diskussion: Tages-Trading-Chancen am Montag 19.01.2009
Autor (Datum des Eintrages): Elrond  (18.01.09 23:47:13)
Beitrag: 14 von 635 (ID:36400093)
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