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Frankfurter Rundschau: Anleger-Klage gescheitert
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Die Frankfurter Sparkasse (Fraspa) hat einen zweiten Prozess um Wertpapiere der US-Bank Lehman Brothers gewonnen. Das Frankfurter Amtsgericht habe die Klage eines Inhabers von Lehman-Zertifikaten gegen die Fraspa wegen angeblicher Falschberatung und angeblich pflichtwidrig unterlassener Aufklärung abgewiesen, teilt das Geldinstitut mit.
Ein Ehepaar hatte im Dezember 2006 für 5000 Euro Papiere der jetzt insolventen US-Investmentbank bei der Fraspa gekauft. Durch Kursverluste sank der Wert der Papiere schließlich auf rund 3200 Euro. Den Differenzbetrag wollte das Ehepaar einklagen, da sie sich als "unerfahrene Anleger" falsch beraten fühlten.
Die Richter wiesen nun die Klage ab. Die Eheleute hätten schon Erfahrung mit ähnlichen Papieren gesammelt und sich so der Risiken bewusst sein können, lautet die Begründung. Zudem seien keine Fehler bei der Beratung festzustellen. Schon im November vergangenen Jahres war ein Anlegerpaar mit einer Klage gescheitert; sie hatten 12 000 Euro verloren.
Die Fraspa prüft derzeit in Einzelfällen, ob korrekt beraten wurde. Wegen der hohen Zahl von Betroffenen werde das bis zum 30. April dauern. Das Institut hatte an 5000 ihrer 800 000 Kunden Lehman-Zertifikate verkauft.

Die Interessengemeinschaft der
Lehman-Geschädigten trifft sich am heutigen Donnerstag, 19 Uhr, im
Bürgerhaus Frankfurt-Bornheim.
 
aus der Diskussion: Lehman Brothers Chapter 11 -> Auswirkung(en) auf deren Zertifikate
Autor (Datum des Eintrages): manyfulddick  (05.02.09 00:58:57)
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