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Blick: So zermürbt die Credit Suisse die Lehman-Opfer
http://www.blick.ch/news/wirtschaft/credit-suisse-laesst-opf…
Im Januar entschädigte die Credit Suisse nach eigenen Angaben 2000 Lehman-Opfer. Jene Anleger, die durch faule Lehman-Papiere Totalverlust erlitten. 100 Millionen zahlte die Grossbank diesen Kunden. «Ein kulantes Angebot», so ein Sprecher gegenüber Blick.ch.
Dadurch wollte die Bank einen Schlussstrich unter die Auseinandersetzung mit den Kunden ziehen. Doch halt: Da gibts noch viele Kleinanleger, die noch keinen müden Rappen von der Credit Suisse gesehen haben!
Viele von ihnen haben sich bei Lehman-Opfer-Organisationen zusammengetan, um zu ihrem verlorenen Geld zu kommen. Alleine die Fédération Romande des Consommateurs und der Verein Schutzgemeinschaft der Lehman-Anlage-Opfer vertreten zusammen weit über 1000 Geschädigte, die bis heute kein Angebot von der CS bekommen haben.
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CS hofft, dass die Kunden aufgeben
Im Klartext heisst das: «Die Credit Suisse will, dass die Geprellten per Anwalt prüfen, ob sie eine Prozesschance haben und angesichts der hohen Kosten aufgeben», sagt René Zeyer leicht verbittert. Denn wer gegen die Grossbank vor Gericht zieht, muss ordentlich Geld in die Hand nehmen. Zeyer macht ein Beispiel: «Wer 50´000 Franken verloren hat, vor Gericht zieht und dort verliert, ist mindestens noch mal 25´000 Franken los.»
 
aus der Diskussion: Lehman Brothers Chapter 11 -> Auswirkung(en) auf deren Zertifikate
Autor (Datum des Eintrages): manyfulddick  (04.03.09 12:40:56)
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