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[posting]36841636[/posting]Das sehe ich anders.

Meine persönliche Erfahrung: Ich hatte das (nun verlorene) Geld schon länger bei der Citibank als Festgeld angelegt, hatte also eine sehr konservative Anlageform gewählt und war also auch über die Einlagensicherung geschützt. Nun ruft mich (und meine Frau) der "Berater" der Citibank Ende 2007 über Wochen (!) hinweg an, um einen Termin zu vereinbaren und über eine "bessere Anlagemöglichkeit" zu sprechen.

Irgandwann bin ich weichgeklopft und gehe (zum Glück mit meiner Frau) dorthin. Da wird uns nun ein Lehman-Zertifikat mit 100% Rückzahlungsgarantie vorgestellt. Ich frage durchaus kritisch nach und betone, das dieser Teil meines Vermögens "absolut sicher" angelegt bleiben soll. Daraufhin wird mir erklärt, dass Lehman total sicher ist, mein größtes Risiko wäre ein Zinsausfall, bla bla bla. Und mir wird ein Festgeld in gleicher Höhe wie die Lehman-Anlage zu besonders guten Konditionen angeboten.

Kein Wort darüber, dass mir hier empfohlen wird von einem Festgeld in eine Art "Wette" auf einen Aktienindiz zu wechseln, von einer über die Einlagensicherung zusätzlich abgesicherten Anlageform in eine andere, die diese Sicherheit nicht bietet.

Ich tätige durchaus auch risikoreichere Investitionen, aber diese immer online und ohne Beratung der Bank. Hier geht es um mein "Sicherungspolster" und das habe ich dem "Berater" auch sehr eindringlich so gesagt, im Beisein von Zeugen.

Und sowas soll keine "Fehlberatung" sein?
 
aus der Diskussion: Lehman Brothers Chapter 11 -> Auswirkung(en) auf deren Zertifikate
Autor (Datum des Eintrages): lehman_schaden  (27.03.09 19:44:27)
Beitrag: 2,127 von 2,327 (ID:36868859)
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