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Mal kurz zur Aufklärung einiger hier:

1. Der DAX stand nur ganz kurz, im Jahr 1988, im dreistelligen Bereich. Was davor war, ist eine Zurückrechnung, unter teilweise fraglichen Methoden, damit die "Charttechniker" heute mit einer längeren Zeitreihe herumspielen können.

2. Der DAX kann (theoretisch) sehr wohl auf Null fallen, das mit dem Dividendenanteil ist kompletter Unsinn. Die Dividenden werden zum Zeitpunkt der Ausschüttung rechnerisch reinvestiert, daher verbleibt kein nicht-schwankender Bodensatz.

Den Chartexperten könnte man aber andere Dinge fragen, z.B. warum 666 Ziel, und nicht 665 oder 667? Kann man das auch da rauslesen?

Wenn ja, sag ich nix mehr.

(Übrigens interessierte sich in den 60er Jahren fast niemand für Charts, und absolut niemand für Indizes. Insbesondere deswegen kann man das mit Recht als eine glückliche Zeit bezeichnen. Die Leute schauten noch auf das was tatsächlich zählt, statt durch Aufaggregation und technische Hilfsmittel soviel Information zu beseitigen, bis jede beliebige Vorhersage möglich war und immer auch von einigen unkritisch geglaubt wurde).
 
aus der Diskussion: DerStrohmann sieht den Dachs von 4.333 auf 666 Punkte kollabieren
Autor (Datum des Eintrages): Pfandbrief  (02.04.09 22:57:30)
Beitrag: 73 von 290 (ID:36910949)
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