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DAIMLER - Die Gespräche über Kooperationen mit BMW kommen gut voran, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche. Der gemeinsame Bau eines Getriebewerks in den USA sei auch auf dem Themenplan. Er sei aber weder entschieden noch gebe es einen Termin für das Projekt. Der Daimler-Konzern sieht sich, was Energiesparen angeht, derzeit an der Spitze, sagte Zetsche in einem Interview. (Süddeutsche Zeitung S. 20)

THYSSENKRUPP - Der Stahlkonzern ThyssenKrupp steuert angesichts der Wirtschaftskrise auf einen Vorsteuerverlust einschließlich Sondereffekten von mehr als 2 Mrd EUR zu. Neben dem hohen dreistelligen Millionenverlust im operativen Bereich rechnet der Konzern mit Restrukturierungskosten von rund 1,5 Mrd EUR, wie aus dem Umfeld des Unternehmens zu erfahren ist. (Welt S. 9)

VNG - Die geplante Mehrheitsübernahme des ostdeutschen Gasversorgers VNG durch EnBW droht zu scheitern. Die BASF-Tochter Wintershall erwägt dem Vernehmen nach, den VNG-Anteil der französischen GDF Suez von 5,3% zu übernehmen und damit ihren Anteil auf 21% auszubauen. Damit würde es für EnBW schwer, ihren Anteil von knapp 48% auf eine Mehrheit auszubauen. (FAZ S. 18)

OPEL - Um Opel selbst zu behalten, fehle General Motors ein Finanzierungsplan, sagt Thomas Schäfer, Verhandlungsführer der Bundesländer. Schon Ende November wird der staatliche Kredit von 1,5 Mrd EUR fällig. Gezahlt werden müssen dann auch 6,5% Zinsen, wie aus Kreisen der Opel-Treuhand berichtet wird. (FAZ S. 19)

HSH NORDBANK - Die Mitarbeiter der angeschlagenen HSH Nordbank sollen länger als bislang bekannt von betriebsbedingten Kündigungen verschont bleiben. Bis Oktober 2012 werde darauf verzichtet, sagte der Bankenchef Dirk Jens Nonnenmacher in einem Interview. Gleichzeitig werde ein Programm gestoppt, dass Abfindungsangebote für alle 4.000 inländischen Mitarbeiter vorsah. Die Mitarbeiterzahl habe sich bereits um 600 verringert. (FTD S. 16)

HAPAG-LLOYD - Für die Sanierung der angeschlagenen Reederei Hapag-Lloyd müssen auch die Beschäftigten Opfer bringen. Betriebsrat und Management haben sich auf einen Sparplan geeinigt. Demnach will die Reederei bis Ende 2010 jede zehnte Stelle in Deutschland streichen, Beschäftigte müssen Gehaltseinbußen hinnehmen. (FAZ S. 17)

PERNOD RICARD - Der Spirituosenkonzern Pernod Ricard macht in Deutschland gute Geschäfte, die Umsätze steigen. Konzernchef Pierre Pringuet glaubt, dass es für den Konzern weiter aufwärts geht. Zum weiteren Schuldenabbau schließe er eine Kapitalerhöhung aus, sagte Pringuet in einem Interview. (Welt S. 14)

VOLVO/SAAB - Chinas Automobilhersteller zeigen Interesse an der kriselnden schwedischen Automobilindustrie. Der Hersteller Geely prüft den Einstieg bei Volvo, SAIC will sich offenbar an Saab beteiligen. (Handelsblatt S. 12)
DJG/pi/brb
 
aus der Diskussion: Tages-Trading-Chancen am Mittwoch den 09.09.2009
Autor (Datum des Eintrages): Elrond  (09.09.09 08:43:25)
Beitrag: 61 von 822 (ID:37943247)
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