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Vielen Dank für die Hinweise und auch für den Hinweis auf Kluschanzews Film.
;)
"Uhrwerk Orange" ist schon irgendwie beeindruckend als Gesellschaftskritik, war mir aber auch gleichzeitig etwas zu "utopisch" mit der seltsam betonten - hrm - "Mode"- und "Einrichtungsgegenständen".
Beim "Schweigen der Lämmer" kann ich mir bis heute eigentlich nicht so richtig vorstellen, dass ein Professor mit kannibalistischen Neigungen während seiner Laufbahn nicht irgendwann mal auffällt, aber vielleicht liegt das ja auch daran, dass ich vor allem deutsche Professoren kenne, die doch sehr viele "Kontroll-Instanzen" durchlaufen müssen.
In anderen Ländern kann man möglicherweise leichter Professor werden. In England gibt es andererseits eine extrem hochgebildete, nette, grauhaarige ältere Dame und Professorin für Ethnologie, die sämtliche "Kontrollinstanzen" mühelos durchlaufen und u.a. einen Bestseller mit dem Titel "Dinner with Cannibals" geschrieben hat, wofür sie sämtliche ehemaligen oder noch bekannten kannibalistischen Naturvölker besucht hat. Man kann sich blendend mit ihr unterhalten, aber ich würde mich vielleicht doch nicht so richtig gerne mit ihr allein zum Dinner in ihrer Villa verabreden. Sie kann als Dozentin so locker unbekümmert und fröhlich über verschiedene Formen von Kannibalismus sprechen (Notfälle, bewusster oder unwissentlicher Kannibalismus etc.), dass man sich fragt, ob sie selbst vielleicht schon mal ...
:lick:
:confused:
 
aus der Diskussion: Ein Filmkanon
Autor (Datum des Eintrages): Auryn  (04.09.11 21:14:33)
Beitrag: 6 von 24 (ID:42041622)
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